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Kita öffnet nach tödlichem Stromschlag wieder

Nach tödlichem Stromschlag - Kita in Frankfurt wird wiedereröffnet

Im vergangenen Jahr war ein Kind an einem Stromschlag gestorben - nun wird die Kita im Frankfurter Stadtteil Seckbach wiedereröffnet. In einer Gedenk-Ecke können sich Kinder an den kleinen Antonio erinnern und ihm Nachrichten hinterlassen. Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) sagte: "Wir haben alles doppelt und dreifach überprüft und können mit gutem Gewissen sagen, dass die Einrichtung sicher ist."

Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber im FFH-Gespräch

"Schauen zuversichtlich nach vorne"

Das Kinderzentrum Atzelbergstraße war seit dem Unglück Ende Oktober 2019 geschlossen. Am heutigen Montag wird es mit neuem Team, neuem Konzept und neu gestaltet wieder eröffnet. Die Steckdose, die den Jungen tödlich verletzte, ist verschwunden. Ein Großteil der Kinder, die nach dem Unglück auf andere Einrichtungen verteilt wurden, kehre zurück, sagte Weber. Die Mitarbeiter von damals hätten die Kita auf eigenen Wunsch verlassen.

FFH-Reporter Yanik Schick berichtet aus der Kita

Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. "Die Auswertung der sichergestellten Renovierungsunterlagen der Kita dauert an", sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der Deutschen Presse-Agentur. Wann Ergebnisse vorliegen und wann das Verfahrens abgeschlossen werden könne, könne nicht vorhergesagt werden, sagte Niesen.

Auch die Stadt kann nicht mehr zum Hergang sagen. Man müsse abwarten, was die Ermittlungen ergeben. Die Elektrik der Kita war kurz vor dem Unfall erneuert worden, die Arbeiten aber beendet und abgenommen. Seither habe es mehrfach Begehungen von Aufsichtsbehörden, Unfallkasse und Fachfirmen gegeben. Ein Gutachten bestätige, "dass alles in Ordnung ist", sagte Weber.

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