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Ehemaliger AWO-Chef vor Gericht

AWO-Affäre vor Gericht - Ex-Chef hofft auf Vergleich

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Die Affäre um die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (AWO) kommt erstmals vor Gericht. Bei einem Gütetermin am Nachmittag will das Arbeitsgericht Frankfurt prüfen, ob der Streit zwischen Ex-Geschäftsführer Jürgen Richter und dem Kreisverband möglicherweise mit einem Vergleich beigelegt werden kann. Es geht dabei um die Kündigung, die das Präsidium und der Vorstand gegen den Manager ausgesprochen hatten.

Ex-AWO-Chef fordert hunderttausende Euro

Richter gehört zu den früheren AWO-Funktionären in Frankfurt, gegen die die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Betrugs und der Untreue ermittelt. Er war im Dezember nach Berichten über ungewöhnlich hohe Gehälter und Luxus-Dienstwagen zurückgetreten. Trotz des Skandals fordert Richter offenbar das sein volles Gehalt bis Mitte 2022 weitergezahlt wird - das wäre ein Betrag von rund einer dreiviertel Million Euro - so Recherchen der ARD.

Andreas Kohl

Reporter
Andreas Kohl

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