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Unangemeldeter Videodreh löst Polizeieinsatz aus

Verstoß gegen Waffengesetz - Videodreh löst Polizeieinsatz aus

© dpa

Symbolbild

Ein nicht angemeldeter Videodreh hat in Frankfurt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich insgesamt 33 Menschen im Frankfurter Stadtteil Gallus versammelt.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Schreckschusspistole samt Munition, ein Teleskopschlagstock und Marihuana und Haschisch sicher. Zeugen meldeten sich bei der Polizei und berichteten von einer größeren Gruppe und abgegebenen Schüssen. Außerdem sei Equipment für einen Videodreh aufgebaut.

Es gab keine Dreh-Genehmigung

Beim Eintreffen der Beamten, konnten die Anwesenden im Alter von 18 bis 48 Jahren laut Polizei keine gültige Genehmigung für den Videodreh vorlegen. Im Auto eines 26-Jährigen habe man dann die Schreckschusspistole gefunden, ein 45-Jähriger habe den Schlagstock mit sich geführt. Gegen beide Männer sei ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet worden.

Auch gegen Corona-Verordnung verstoßen

Bei drei Männern im Alter von 24, 28 und 39 Jahren fanden die Beamten Haschisch und Marihuana. Gegen sie wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ermittelt. Gegen alle 33 Anwesenden sei zudem ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden, da Zusammenkünfte dieser Größenordnung gegen die Corona-Verordnung verstießen.

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