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Veranstaltungsbranche beklagt prekäre Lage

Veranstaltungsbranche klagt - Prekäre Lage durch Corona

Mario Barth an der Frankfurter Jahrhunderthalle

Bei einer Kundgebung in Frankfurt haben am Montag Veranstalter, Künstler und Kulturschaffende auf ihre prekäre Situation in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. "Die Live-Veranstaltungsbranche kann nur überleben, wenn sie eine relevante finanzielle Rettung erfährt", teilten die Organisatoren mit. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Abstandsregeln finden derzeit kaum Live-Veranstaltungen statt. Großveranstaltungen sind aktuell bis Ende Oktober untersagt.

Rund 450 Teilnehmer kommen zur Kundgebung

Auf der Bühne vor der Jahrhunderthalle standen unter anderem Mario Barth, Bülent Ceylan und die Ehrlich Brothers. Insgesamt waren etwa 450 Teilnehmer zu der Kundgebung gekommen. "Wir können unter der Einhaltung der geforderten Mindestabstände keine Veranstaltungen durchführen, ohne dabei ein horrendes Minusgeschäft zu produzieren, das gilt für kleine Theater ebenso wie für große Hallen", erklärte Stefan Schornstein von der Veranstaltungsagentur S-Promotion in einer Mitteilung. Einer ganzen Branche drohe das Aus, wenn sie jetzt nicht arbeiten dürfe und finanziell allein gelassen werde.

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Marius Franke

Reporter
Marius Franke

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