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Illegale Internetplattform: Razzien auch in Hessen

Illegale Internetplattform - Razzien bei 34 Verdächtigen aus Hessen

© dpa

Symbolbild

Bei Razzien in Deutschland und Österreich sind Hunderte Nutzer einer illegalen Internet-Handelsplattform durchsucht worden. Dabei wurden elf Haftbefehle vollstreckt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Im Einsatz waren 1400 Polizisten, die 328 Ermittlungsverfahren durchführten.

Mehrere Staatsanwaltschaften bei Ermittlung beteiligt

Die Beschuldigten sollen eine illegale Internet-Handelsplattform namens "crimenetwork.co" genutzt haben. Dort wird mit illegalen Gütern und Dienstleistungen gehandelt. Beteiligt waren neben der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität mit Sitz in Frankfurt Staatsanwaltschaften aus 14 weiteren Bundesländern sowie die Bundeskriminalämter von Deutschland und Österreich.

34 Tatverdächtige in Hessen

Die hessischen Ermittlungen richten sich gegen 33 Männer und eine Frau aus 16 Städten und Kreisen. Es geht um Drogen, falsche Urkunden, Falschgeld, Datenhehlerei und Geldwäsche. In den 37 durchsuchten Objekten konnten neben Datenträgern und Unterlagen Betäubungsmittel, Waffen und Falschgeld sichergestellt werden. Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen. Mehr als 30 Durchsuchungen gab es auch in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Betreiber der Plattform sitzt in U-Haft

Bereits Ende Mai 2019 war der damals 26-jährige Administrator der Plattform bei der Einreise nach Deutschland aufgrund eines Haftbefehls in anderer Sache festgenommen worden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Zeitgleich beschlagnahmten Beamte des Landeskriminalamts Brandenburg die Plattform.

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