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Langen: Beste Bedingungen für Frankfurt-Pendler

Stadt Langen - Beste Bedingungen für Frankfurt-Pendler

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Symbolbild

Mit einer Wohnung in der hessischen Stadt Langen können Frankfurt-Pendler am meisten Geld sparen. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag vorgestellte Postbank Wohnatlas 2020. Für die Studie haben Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts im Auftrag der Postbank errechnet, wie viel der Wohnungskauf im Frankfurter Umland kostet und ebenso, was man für das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Main-Metropole zahlt. Dabei wurde der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit einer ähnlichen Wohnung im Frankfurter Umland verglichen.

Pendler aus Langen, Offenbach und Dreieich profitieren

Pendler aus Langen, Offenbach und Dreieich profitieren den Studienergebnissen zufolge am längsten vom günstigeren Wohnungskauf im Frankfurter Umland. Selbst wenn sie täglich mit dem Nahverkehr nach Frankfurt fahren, wäre die Ersparnis in Langen erst nach mehr als 66, in Offenbach 44 und Dreieich nach mehr als 51 Jahren aufgebraucht. Hinzu kommt die geringe Pendelzeit: Von Langen brauche man lediglich 9, von Offenbach und Dreieich 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof der Metropole.

Bus und Bahn als Verkehrsmittel

All das trifft jedoch nur zu, wenn die Pendler auch mit Bus und Bahn fahren, denn Autopendler verspielen einen Teil der Kostenersparnis. "Je nach Anbindung schlagen die Pendelkosten mehr oder weniger stark zu Buche. Da die Preise der Umlandkreise recht weit auseinanderklaffen, sollten Kaufinteressierte scharf rechnen", erklärte Postbank-Immobilienspezialist Frank Boes.

Marius Franke

Reporter
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