Nachrichten > Rhein-Main, Top-Meldungen >

Hessischer Arbeitsmarkt leidet weiter unter Corona

197.000 Arbeitslose in Hessen - Arbeitsmarkt leidet weiter unter Corona

Der hessische Arbeitsmarkt leidet weiter stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Auch im Juni stieg die Zahl der Arbeitslosen weiter an. 197.000 Menschen waren ohne Job. Das sind fast 50.000 mehr als im Juni vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote kletterte noch einmal um 0,1 Punkte auf nun 5,7 Prozent.

Ende der Krise nicht in Sicht

Die Unternehmen nutzen das Mittel der Kurzarbeit weiterhin so stark wie nie zuvor in Hessen. Über 870.000 Beschäftigte waren im Juni in Kurzarbeit - ähnlich wie in den vergangenen Monaten. Frank Martin, Leiter der Agentur für Arbeit in Frankfurt, sagte uns: "Das Ende der Arbeitsmarkt-Krise ist noch nicht in Sicht. Die Einbrüche in der Autobranche, im Luftverkehr oder der Gastronomie sind einfach zu heftig. Die Unternehmen bieten 30 Prozent weniger Jobs an, darunter leiden auch junge Menschen, die eigentlich eine Ausbildung anfangen wollten."

Frank Martin, Leiter Agentur für Arbeit Frankfurt: Das Ende der Krise ist noch nicht in Sicht

Ein Ende der Krise auf dem Arbeitsmarkt ist noch nicht in Sicht, sagt Frank Martin, Leiter der Agentur für Arbeit. Die Einbrüche seien zu heftig.

Arbeitslosenquote bundesweit bei 6,2 Prozent

Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen wegen der Folgen der Corona-Krise erneut gestiegen. Im Juni waren 2,853 Millionen Menschen ohne Job, 40 000 mehr als im Mai und 637 000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit.

nach oben