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Bei Hanau: Schiff rammt Mainufer

Hanau: Schiff rammt Mainufer - Kapitän war offenbar betrunken

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Symbolbild

Stark alkoholisiert hat ein Schiffsführer mit seinem mit 1300 Tonnen Zement beladenen Güterschiff das rechte Mainufer bei Hanau gerammt.

Das Schiff habe am Samstag das Ufer bei der Straßenbrücke Auheim (Kreis Main-Kinzig) im "spitzen Winkel" getroffen, teilte die Polizei mit. Nach kurzem Verweilen habe das Schiff seine Fahrt fortgesetzt. Beim Schiffsführer "konnte ein deutlicher Alkoholwert" festgestellt werden. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt. Verletzt wurde niemand.

Schadenermittlungen laufen - Schiff sitzt noch fest

Nach Polizeiangaben beabsichtigte der Schiffsführer anschließend noch, sein Auto an Land zu bringen, um damit mobil zu bleiben. Somit dürfe er sich am Sonntag nach erneutem Alkoholtest seinen Autoschlüssel auf der Wache abholen, hieß es in der Polizeimitteilung weiter. Die Schadenermittlungen am Ufer und am Schiff dauerten an. Sobald eine einsatzbereite Schiffsbesatzung und ein technisch einwandfreies Schiff nachgewiesen würden, könne das Weiterfahrverbot aufgehoben werden.

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