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Geldwäsche? Fast 400.000 Euro in Kleintransporter

Geldwäsche-Verdacht - 150.000 Euro unter Schokowaffeln und Käse

Fast 400.000 Euro in bar – unter anderem notdürftig versteckt in einer Mini-Kühltruhe. Diesen Überraschungsfund haben Zollfahnder bei der Kontrolle eines Kleintransporters bei Worms gemacht. 

150.000 Euro finden die Zollmitarbeiter in einer kleinen tragbaren Kühlbox, direkt unter einer großen Packung Schokowaffeln, einem Becher Nougat-Creme und Käse. Weitere 240.000 Euro liegen direkt neben dem Fahrer unter einer Decke.

Auf dem Weg in die Türkei

Zoll-Pressesprecherin Stephanie Henig sagt: "Der Fundort ist außergewöhnlich. Bargeld haben wir bisher noch nicht in einer Kühltruhe gefunden.“ Die Fahnder ermitteln jetzt wegen möglicher Geldwäsche. Der 51-jährige Fahrer gab an, von Tschechien nach Duisburg gefahren zu sein und sich auf dem Weg in die Türkei zu befinden.

Bündelweise 20- und 50-Euro-Scheine 

"Das Geld wies eine szenetypische Stückelung auf, überwiegend in 20- und 50-Euro-Scheinen", so Henig weiter. Weiter habe der Fahrer keine Angaben gemacht. Er habe lediglich gesagt, selbst nicht Besitzer des Bargelds zu sein. Die weiteren Recherchen hat die gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des Zollfahndungsamts Frankfurt und des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz übernommen.

Marc Wilhelm

Reporter
Marc Wilhelm

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