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Friseur-Verband: Kunden sind verunsichert

Reicht auch ein Selbst-Test? - Friseur-Verband: Kunden sind verunsichert

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Das Tragen von FFP2-Masken ist in Friseurläden vorgeschrieben

Auch Hessens Friseuren macht die Corona-Lage weiter schwer zu schaffen. Ein Grund: Sie dürfen nicht geimpften Kunden nur die Haare schneiden, wenn diese einen tagesaktuellen Corona-Negativ-Test vorlegen können. 

Termin-Anfragen rückläufig 

Kay-Uwe Liebau, der Chef des hessischen Friseurverbands aus Darmstadt, sagt: "Die Kunden sind verunsichert und machen seit Ostern weniger Termine." Fakt ist: Vorgeschrieben ist für jeden im Laden eine FFP2-Maske. Und die Friseure müssen in einer Liste eintragen, dass ein bestätigter Corona-Negativ-Test des Kunden vorliegt – etwa von einem Testzentrum.

Warten auf Informationen

Unklar sei aber nach wie vor, ob auch ein Selbsttest des Kunden rechtlich in Ordnung wäre, den sich der Kunde vorher selbst kaufen müsste. Den Test könnten die Kunden zum Beispiel auch vor dem Geschäft machen - etwa unter Aufsicht von Salon-Personal. Da warte der Friseur-Verband aber noch auf mehr Infos aus dem Sozialministerium in Wiesbaden oder der Staatskanzlei.

Friseure als Corona-Tester

Ohnehin zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen weiter flexibel, um den Auflagen nachzukommen. So berichtet Liebau im FFH-Gespräch auch von Friseuren, die sich selbst fürs korrekte Corona-Testen ausbilden ließen.

Marc Wilhelm

Reporter
Marc Wilhelm

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