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Corona-Fälle in Wohnheim im Odenwaldkreis

Impf-Termine verschoben - Corona-Fälle in Wohnheim im Odenwaldkreis

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Symbolbild

Corona-Ausbruch in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung im Odenwaldkreis. In der Einrichtung in Mümling-Grumbach waren Impf-Termine über Wochen immer wieder verschoben worden, auch wegen bürokratischer Hürden. Das teilte der Landkreis jetzt mit. 

Impfstopp stoppt auch ersten Termin

Der erste Impftermin vor Ort durch ein mobiles Team war im März geplant. Doch zu dieser Zeit wurden die Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt. Nach dem Impfstopp dann ein neuer Termin für die Heim-Bewohner, Anfang April. Doch auch der wird abgesagt. Laut dem Kreis, weil es neue Aufklärungsbögen zum Impfstoff gab, die die Betreuer erst unterschreiben mussten.

Corona-Fälle Ende April

Am dritten Termin vergangene Woche konnte dann zumindest ein Teil der Bewohner geimpft werden. Weitere Termine mussten aber wieder abgeblasen werden, weil es inzwischen mehrere Corona-Fälle gibt. Impfungen können bei den akut Erkrankten und bei denen, die unter dem Verdacht stehen, erkrankt zu sein, derzeit nicht durchgeführt werden.

Arzt in Einrichtung

Das Gesundheitsamt steht laut dem Kreis im engen Austausch mit der Leitung der betroffenen Einrichtung. So wurden Pulsoximeter zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut organisiert und durch einen Arzt konnte ausgeschlossen werden, dass Bewohner zum Zeitpunkt des Besuchs auf Grund ihrer Infektion ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen. 

Benjamin May

Reporter
Benjamin May

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