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Hessen-Drohne soll Medizin-Versorgung verbessern

Pilotprojekt in den USA - Drohnen aus Hessen helfen Krankenhäusern

In Hessen gefertigte Drohnen sollen in entlegenen Gebieten der USA die Versorgung mit medizinischen Gütern verbessern. Der US-Rettungsdienst "Air Methods" werde für seine neue Drohnen-Geschäftseinheit eine Flotte des "Wingcopter 198" einsetzen, wie das Start-Up-Unternehmen Wingcopter in Weiterstadt berichtete.

Krankenhäuser in ländlichen Gegenden versorgen

Das Drohnen-Netzwerk werde auf der bestehenden Infrastruktur von Air Methods mit mehr als 300 Standorten in 48 US-Bundesstaaten aufbauen. Von dort werden vor allem Krankenhäuser in ländlichen Gegenden versorgt, derzeit mit Helikoptern und Flugzeugen.

Diese Drohne aus Hessen wird in den USA eingesetzt

Ein erstes Pilotprojekt mit den senkrecht startenden Drohnen aus Deutschland soll im Herbst in Kansas starten, teilten die beiden Firmen mit. Weitere Details wurden nicht genannt. Der Wingcopter 198 ist eine Mischung aus Helikopter- und Tragflächendrohne, hat nach Firmenangabe eine Reichweite von bis zu 110 Kilometern, eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern und kann bis zu sechs Kilogramm Ladung transportieren.

Firma konkurriert unter anderem mit Google und Amazon

Die Wingcopter GmbH konkurriert mit Techkonzernen wie Google oder Amazon um die Entwicklung leistungsfähiger ziviler Lieferdrohnen. Gemeinsame Projekte gab es bereits mit den Logistikern DHL und UPS wie auch mit dem Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck.

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