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Weinlese beginnt an der Bergstraße

"Aufregendste Zeit des Jahres" - Weinlese beginnt an der Bergstraße

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In diesen Tagen geht es los mit der Weinlese an der hessischen Bergstraße. Damit die Trauben noch etwas reifen, hoffen die Winzer jetzt noch auf die Unterstützung der Sonne.

Wie gut wird die Ernte angesichts des verregneten Sommers? Zumindest für die Weißweine war der kalte Sommer gut, meint Patrick Staub, der Geschäftsführer der Bergsträßer Winzergenossenschaft. Denn so bekommen man fruchtigere Aromen.

Qualität zeigt sich erst nach dem Abfüllen

Klar sei aber auch, dass durch die späte Reifeentwicklung die Gefahr bestehe, dass man die Weine nicht ganz reif kriege. Wie gut die Ernte am Ende aber tatsächlich ist, könne man erst sehen, wenn die ersten Flaschen abgefüllt sind, so Staub.

Bis wir probieren dürfen, dauert es noch etwas

Die Winzer hoffen jetzt noch auf ein paar wenige sonnige, warme Tage, damit die Trauben noch etwas reifen. Die werden danach zu Wein weiterverarbeitet. Bis die ersten 2021-Jahrgänge auf den Markt kommen, kann es also noch ein bis zwei Monate dauern.

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Federweißer kann seit dieser Woche gekauft werden

Seit dieser Woche schon können wir aber Bergsträßer Federweißer kaufen. In einer Fass-Hütte vor der Vinothek in Heppenheim wird der Federweißer direkt frisch gezapft und verkauft. Patrick Staub sagt: "Das ist immer eine besondere Zeit für uns Winzer. Jetzt sehen wir, was uns die Natur in den letzten Monaten geschenkt hat."

Patrick Staub: "Hoffen auf gute Weine trotz kaltem Sommer"

Geschäftsführer der Bergsträßer Winzergenossenschaft

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