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Razzia wegen Schwarzarbeit in Mörfelden-Walldorf

Auch in Mörfelden-Walldorf - Razzia wegen Schwarzarbeit am Bau

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Symbolbild

Bei Ermittlungen gegen Schwarzarbeit auf dem Bau hat die Augsburger Staatsanwaltschaft rund 100 Objekte in ganz Deutschland durchsuchen lassen - darunter auch in Hessen. Unter anderem gab es eine Razzia in einer Firma in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau).

Drei Hauptbeschuldigte seien mit Haftbefehl festgenommen werden. Ihnen werde gewerbs- und bandenmäßige Einschleusung von Ausländern sowie das Vorenthalten und Veruntreuen von Löhnen im besonders schweren Fall vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Zoll in Augsburg mit. Über fingierte Werkverträge mit Firmen in Serbien und Slowenien sei Personal rekrutiert und bundesweit auf großen Baustellen eingesetzt worden.

Insgesamt 14 Beschuldigte

Gegen derzeit 14 Beschuldigte werde wegen des Verdachts auf Vorenthalten und Veruntreuen von Sozialversicherungsbeiträgen im besonders schweren Fall ermittelt. Das Amtsgericht Augsburg habe Arrestanordnungen über Vermögenswerte von 8,2 Millionen Euro erlassen.

Hunderttausende Euro Bargeld sichergestellt

Bei den Razzien waren 870 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und von Hauptzollämtern im Einsatz. Es seien knapp 300.000 Euro in bar sichergestellt worden, hieß es. Um die noch andauernden Ermittlungen nicht zu gefährden, würden keine weiteren Angaben gemacht.

Benjamin May

Reporter
Benjamin May

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