Nachrichten > Südhessen >

Große Corona-Probleme für kleine Kinos

Kommunales Kino Weiterstadt - Große Corona-Probleme für kleine Kinos

© FFH

Auch sie haben in der Corona-Pandemie unheimlich gelitten: Die kleinen, kommunalen Kinos - mit Unterhaltungs- und Bildungsauftrag. Wie zum Beispiel das kommunale Kino in Weiterstadt, im Keller des Bürgerzentrums. Total gemütlich, mit seinen etwa 70 Sitzplätzen. Aber: Corona stellt das Mini-Kino vor große Probleme.

An manchen Abenden einsam

Eines davon: der Besucherschwund. "Wir hatten seit dem Beginn der Pandemie Abende mit weniger als zehn Zuschauern", berichtet Jochen Pollitt vom kommulalen Kino in Weiterstadt, das schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden ist.

Jochen Pollitt: "Zuschauer können sich bei uns sicher fühlen"

Kommunales Kino Weiterstadt

Wir haben die Gene Maßnahmen auch verstärkt, so dass die Zuschauer sich of sicher fühlen. Und ich glaube, wenn ihr Mann ins Kino geht, dann dieser sichere, also einer irgendwo in den Supermarkt geht und bei Ihnen was einkauft, mehr sonnig, bekannt, dass irgendein Kino einen Hotspot war. Die wenigen, die kommen, die waren begeistert, die armenische so bedanken und sorbisch. Also diese diese Dankbarkeit. Ob bewundert, nannten ihren Umsatz Okay.

Ich finde es toll, dass die auf Marktbrunnen endlich mal wieder Kinoende Stiff mal wieder ins Kino gehen. Super, dass ihr das macht. Aber das was im Kino, was man vermisst, das sorbischer es wieder gemerkt, wie wir zur hatten. Mal Vicia Oma war wieder im Kino und Englisch der Sound allein schon nah. Und allein diese Atmosphäre in dem Saal Man bekommt halt auch live für ihren wie diesem Film. Mit Mann spürt auch diesen Film aufgeführt. Ducis Manetti stillen. Also das ist sollte auch die Liebe zum Kino, ne?

© FFH

Helfer haben Angst

Und: Die Kinos leben vom ehrenamtlichen Engagement. Um sich nicht anzustecken, hätten sich aber vor allem Studenten und ältere Helfer zurückgezogen. Dabei bräuchten die Kinos wegen der Kontrolle der Corona-Auflagen gerade eigentlich mehr Mitarbeiter, denn jeder einzelne Besucher muss kontrolliert werden. "Es gibt viele Helfer, die haben einfach Angst, sich zu infizieren - und bleiben dann weg", sagt Jochen Pollitt. Er schätzt, dass er in der Corona-Zeit 30 Prozent seiner Helfer verloren habe. Neue zu finden, sei schwierig. Doch Pollitt sagt: "Ich gebe nicht auf, ich bin ein Kämpfer. Und das ist auch die Liebe zum Kino." 

Von Städten und Gemeinden gefördert

Von Kommunen geförderte Kinos gab es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese Gemeindekinos zeigten Filme, die bilden sollten. An diesem Anspruch halten kommunale Kinos bis heute fest, um sich von gewerblichen Häusern abzusetzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden erneut Filmklubs mit kulturellen Ambitionen. In Hessen gibt es derzeit nach Angaben des Bundesverbands kommunale Filmarbeit rund 15 unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Konzepten.

Marc Wilhelm

Reporter
Marc Wilhelm

nach oben