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Happy End für Waldmenschen: Neues Zuhause für Stefan in Münster

Happy End für "Waldmenschen" - Neues Zuhause für Stefan in Münster

© HIT RADIO FFH

Happy End für den sogenannten Waldmenschen Stefan aus Eppertshausen: Antonia und Anke Leben aus Rödermark haben ihm geholfen, eine eigene Wohnung zu finden.

Nach Jahren im Wald - ohne richtige Wohnung, ohne Wasser und ohne Strom - ist Stefan mittlerweile umgezogen und hat ein Ein-Zimmer-Apartment in Münster bezogen. Dort hat er alles, was er braucht: Eine kleine Kochnische, ein Bad und warmes Wasser.

Stefan fühlt sich in neuer Heimat wohl

Unser Reporter hat Stefan in seiner neuen Heimat besucht. Dort wirkt er glücklich und zufrieden über sein neues Leben: "Mir geht's sehr gut. Es beruhigt kolossal und es ist ein gutes Gefühl, nicht mehr alleine zu sein."

Zwei Frauen aus Rödermark halfen Stefan bei der Suche

Maßgeblich daran beteiligt waren Mutter Anke und Tochter Antonia Leben. Die beiden Frauen aus Rödermark Ober-Roden haben sich seit einigen Monaten um Stefan gekümmert und nach ihm geschaut. Sie haben ihn mit Essen und Trinken versorgt, ihm einen Platz in der Reha organisiert und Spenden gesammelt.

Menschenleben retten "unbezahlbar"

Auch Antonia und Anke sind froh, dass es Stefan jetzt wieder besser geht: "Wir wurden oft gefragt, warum wir das machen", so Tochter Antonia. "Wir finden, das ist selbstverständlich. Wenn man auch nur ein Menschenleben retten kann, dann ist das unbezahlbar."

Attacke auf Stefan schockierte viele Menschen in Südhessen

Ende April hatte eine Attacke auf Stefan Entsetzen in der Region ausgelöst: Unbekannte Jugendliche sollen ihn angegriffen und verletzt haben. Seinen Wohnwagen machten sie zudem auch noch kaputt, so die Polizei. Zwei Verdächtige wurden daraufhin festgenommen.

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