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Einbruch bei Opel in Rüsselsheim: Diebe zünden Fluchtauto im Wald an

Spektakulärer Einbruch bei Opel - Diebe zünden Fluchtauto im Wald an

Auf dem Werksgelände von Opel in Rüsselsheim haben Einbrecher über 500 Katalysatoren geklaut und ihr Fluchtauto abgefackelt.
© dpa

Auf dem Werksgelände von Opel in Rüsselsheim haben Einbrecher über 500 Katalysatoren geklaut und ihr Fluchtauto abgefackelt (Symbolbild).

Spektakulärer Einbruch bei Opel in Rüsselsheim: Drei Männer haben dort laut Polizei Katalysatoren im Wert von mehreren hunderttausend Euro geklaut und auf der Flucht ihr Auto angezündet. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

Die Täter schlugen wohl in der Nacht zum Montag (15.08.) zu: Aus einer Lagerhalle des Opel-Werksgeländes im Rugbyring klauten sie erst über 500 fabrikneue Katalysatoren und dann vermutlich auch noch einen Transporter. Mit dem Van flüchteten sie vom Gelände und fuhren laut Polizei in einen Wald bei Büttelborn.

Täter stecken Fluchtauto in Brand

In dem Waldgebiet luden die mutmaßlichen Täter die Beute um, so die Polizei, und steckten den Transporter danach in Brand. Die Kriminalpolizei wurde bei den Ermittlungen vom Automobilbauer unterstützt und konnte unter anderem Videomaterial vom Werksgelände einsehen. Das bestätigte uns ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt.

Drei Männer geraten ins Visier der Ermittler

Der Tatverdacht richtete sich schnell gegen einen 29-Jährigen aus dem Kreis Groß-Gerau und gegen zwei weitere Männer im Alter von 28 und 31 Jahren. Noch am Montag wurden daraufhin Wohnungen und Garagen im Kreis Groß-Gerau durchsucht, wo die Ermittler die Beute und Beweise fanden. 

29-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Der 29-Jährige wurde daraufhin festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt seit Dienstag in Untersuchungshaft, gab die Polizei bekannt, und wurde ins Gefängnis gebracht.

Polizei prüft auch andere Einbrüche

Möglicherweise waren die drei Verdächtigen auch für zwei weitere Einbrüche bei Opel - im Juli 2021 und im März 2022 - verantwortlich. Die Polizei prüft entsprechende Hinweise. Bei den drei Taten wurden insgesamt über 1.000 Katalysatoren geklaut - im Gesamtwert von über 800.000 Euro.

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