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Immer mehr mehr Falschparker in Rüsselsheim

Falschparker in Rüsselsheim - Stadt muss immer öfter abschleppen lassen

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Symbolfoto

Die Stadt Rüsselsheim muss immer häufiger abschleppen lassen. Tendenz: stark steigend. Im Januar und Februar schon etwa 100 Autos. Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2014 wurden nur etwa acht falsch parkende Autos abgeschleppt.

Allerdings wurde in der Folgezeit die Stadtpolizei auch neu aufgestellt. Rekordjahr war demnach bislang das Hessentagsjahr 2017, als 790 Abschleppungen in die Wege geleitet werden mussten.

Richtig teure Angelegenheit

Dass Falschparken richtig teuer werden kann, rechnet Andreas Lanzrath, der Leiter der Rüsselsheimer Stadtpolizei, vor: "Für das Abschleppen in Rüsselsheim werden 165 Euro für das Abschleppunternehmen fällig. Hinzu kommen 66 Euro Verwaltungsgebühr und ein Verwarnungsgeld, das zwischen 15 und 35 Euro liegt."

Abschleppen am Wochenende oder am späten Abend werde sogar noch kostspieliger, weil dann Zuschläge fällig werden. Und für jeden Tag, den das Auto auf dem Parkplatz des Abschleppunternehmens steht, fallen weitere 10 bis 11 Euro für den Falschparker an.

Behindertenparkplätze zugestellt

Die meisten Fahrzeuge würden derzeit in den Straßen rund um das GPR Klinikum abgeschleppt. Dort seien oft die Behindertenparkplätze ohne Erlaubnis zugestellt. Auch absolute Halteverbote in dort ausgewiesenen Begegnungszonen für den Busverkehr würden regelmäßig massiv missachtet.

Marc Wilhelm

Reporter:
Marc Wilhelm

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