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Darmstadt: Rätsel um "Honigbär"-Ring gelöst

Darmstadt - Rätsel um "Honigbär"-Ring gelöst

Die Geschichte hinter dem an einem Baum eingewachsenen Ring mit der Gravur „Honigbär“ ist geklärt. Das Regierungspräsidium Darmstadt und die Firma DIC Asset AG, die Eigentümerin des Wilhelminenhauses ist, hatte den Besitzer dieses ganz speziellen Rings gesucht.

"Liebe war nicht so beständig wie Stahl"

Jetzt hat sich eine Frau gemeldet, die allerdings ungenannt bleiben möchte. "Ihre Liebe sei nicht so beständig gewesen wie der Stahl, aus dem der Ring gefertigt sei", heißt es in einer Mitteilung. Anlässlich der Scheidung habe sie den Ring der Magnolie geschenkt, wo er über die Jahre eingewachsen war. Der Ring wurde im Rahmen des Umbaus des Wilhelminenhauses am Luisenplatz entdeckt. Er befand sich in einem Baum vor dem Gebäude. 

"Honigbär"-Ring bekommt neuen Platz

Die große Resonanz auf die Geschichte habe die Frau überrascht und auch sehr berührt. Zugleich habe sie sich gefreut, dass ihr Ring die Phantasie so vieler Menschen auf positive Weise angeregt habe. Für den Ring, den sie nun zurückbekommt, will sie einen neuen Platz suchen. Dort soll der "Honigbär"-Ring unentdeckt bleiben.

Umbau im Zeitplan

Unterdessen liegt der Umbau des Wilhelminenhauses nach Angaben des RP im Zeitplan, so dass Ende März 2020 der Rückumzug der derzeit in die Hilpertstraße ausgelagerten Teile des Regierungspräsidiums Darmstadt erfolgen solle. Und dann werde auch die Magnolie wieder blühen. 

© Regierungspräsidium Darmstadt

In einem Ast dieser Magnolie vor dem Wilhelminenhaus in Darmstadt wurde der Ring entdeckt

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