Nachrichten > Südhessen, Sport >

Vor KSC: D98-Trainer Grammozis spürt keinen Druck

Vor Darmstadt-Spiel gegen KSC - Trainer Grammozis empfindet keinen Druck

Auch nach sechs sieglosen Spielen und dem Abrutschen auf den Relegationsplatz bleibt Trainer Dimitrios Grammozis von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 gelassen. Er empfinde keinen Druck, weil er sich angesichts der gezeigten Leistungen mit der Mannschaft auf dem richtigen Weg sehe. "Dennoch verschließen wir nicht die Augen. Wir wollen selbst drei Punkte so schnell wie möglich wieder einfahren." Im Heimspiel gegen Aufsteiger Karlsruher SC haben die Lilien dazu die nächste Gelegenheit.

Torwart Schuhen wieder im Kader

Erstmals seit seinem Armbruch soll dann Marcel Schuhen wieder im Kader stehen, wie Grammozis sagte. Der vor Saisonbeginn vom SV Sandhausen geholte Torhüter hatte sich nach dem ersten Saisonspiel verletzt. Zunächst werde der 26-Jährige auf der Bank sitzen. In der Länderspielpause solle dann die Entscheidung über die Nummer eins zwischen Schuhen und seinem Vertreter Florian Stritzel fallen. Weiter fehlen die Offensivspieler Felix Platte (Muskelbündelriss) und Braydon Manu (Knochenödem nach Kapselverletzung).

Causa Kempe: "Müssen neue Impulse setzen"

Keine Rolle spielt derzeit Mittelfeldspieler Tobias Kempe, in den vergangenen zwei Jahren immerhin erfolgreichster Scorer des Teams. Bereits beim 2:2 gegen Bochum hatte der 30-Jährige nicht im Kader gestanden. Diese Entscheidung sei nicht gegen Kempe gefallen, "sondern für eine neue Art und Weise, wie wir uns als Team präsentieren möchten", erklärte der Coach. Es gehe darum, offensiver zu spielen und jungen Leuten eine Chance zu geben. Kempe habe seine Verdienste für den Verein, sagte Grammozis. "Aber wir müssen weitergehen und neue Impulse setzen."

Darmstadt-Trainer Grammozis verspürt keinen besonderen Druck

Darmstadt-Trainer Grammozis zur Causa Kempe

Michael Maxen

Reporter
Michael Maxen

nach oben