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Opel-Chef: Werden über China diskutieren

Opel-Chef - Autos irgendwann auch für China?

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Opel-Chef Michael Lohscheller bei einem Interview mit FFH-Reporter Benjamin May (Archivfoto)

Opel-Chef Michael Lohscheller sieht China zumindest vorerst nicht als Ziel für die Marke - schließt einen Markteinstieg aber auch nicht grundsätzlich aus. "Wir haben ganz klar die Strategie, in möglichst viele Märkte zu gehen, wo es sinnvoll ist, wo es wirtschaftlich hilft", sagte Lohscheller beim "Branchengipfel" des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen bei Stuttgart. Erst einmal sei nun Russland das Ziel, wo Opel den Vorteil habe, schon sehr bekannt zu sein.

Verkauf nach und nach auf Europa beschränkt

Die Marke war dort früher bereits vertreten, der US-Autobauer General Motors (GM), zu dem Opel bis 2017 gehörte, hatte den Verkauf von Opel-Modellen aber schrittweise auf Europa beschränkt. Inzwischen gehört Opel zum französischen PSA-Konzern.

Opel-Chef: Deutsche Marke könnte in China gut angekommen

In China sei man in der Vergangenheit nicht gewesen. "Das heißt, es ist jetzt auch nicht so, dass alle darauf warten, dass Opel endlich nach China kommt", sagte Lohscheller. Gleichwohl könne man mit einer deutschen Marke in China sicher punkten. Zunächst müsse aber PSA selbst in China auf einem guten Weg sein, man werde da nichts mischen.

Diskussionen im Konzern

"PSA hat Aufgaben in China zu machen, Opel muss Russland und andere Märkte sehr erfolgreich umsetzen. Und dann werden wir mit Sicherheit eine Diskussion im Konzern haben, ob China eine Möglichkeit für Opel ist", sagte Lohscheller.

Benjamin May

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Benjamin May

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