Nachrichten > Südhessen >

Das Corona-Update für Südhessen/Rhein-Neckar

Corona-Update für Südhessen - Freibäder in Worms bald offen

Hier informiert HIT RADIO FFH über die Corona-Entwicklungen in Südhessen und Rhein-Neckar. Ihr Mailkontakt zu unserem FFH-Studio in Darmstadt: suedhessen@FFH.de


Die Hessische Landesregierung hat mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen. Diese sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.


+++ Quarantäne für weiteres Pflegeheim läuft aus +++

27.5.20, 13:41 Uhr

Im Odenwaldkreis läuft heute die Quarantäne für ein weiteres Pflegeheim aus. Die Maßnahme gilt damit nur noch für eine Einrichtung im Kreis. Außerdem zeigt die Corona-Statistik im Vergleich zu gestern eine weitere Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Somit werden im Odenwaldkreis insgesamt 406 positive Fälle verzeichnet. Einen weiteren Todesfall gab es laut Kreisverwaltung nicht, die Zahl bleibt konstant bei 61.

+++ Ab Juni wieder Gästeführungen in Erbach +++

27.5.20, 12:25 Uhr

Mit den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen sind in der Odenwälder Kreisstadt wieder Gästeführungen möglich. Den Startschuss hierfür bildet die öffentliche klassische Stadtführung am 7. Juni um 13:30 Uhr, die mit einem Besuch im Erbacher Schloss und dem Deutschen Elfenbeinmuseum verbunden werden kann. Um Vorab-Anmeldung für alle Themenführungen wird gebeten, weil maximal 10 Personen teilnehmen dürfen. Neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sei auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ratsam, aber keine Pflicht. Die Tickets für die Stadtführungen sind in der Touristik-Information in Erbach erhältlich (Telefon 06062 6480, E-Mail: tourismus@erbach.de).

© Marion Fischer

Die Gästeführer in Erbach wollen wieder loslegen

+++ Wormser Sportbäder: „Wir stehen in den Startlöchern!“ +++

27.5.20, 11:13 Uhr

Die Wormser Sportbäder arbeiten mit Hochdruck an der Öffnung der Freibäder in der Stadt. Nach Pfingstmontag könnte in einem ersten Schritt das Vereinsschwimmen starten, dann wird die Öffentlichkeit zügig nachrücken können – wenn die Behörden final grünes Licht geben. Danach werde der Schwimmbetrieb vorerst im Heinrich-Völker-Bad starten können. „Im ersten Schritt werden die Vereine Zutritt erhalten, dann wird die Öffentlichkeit nachrücken können. Verläuft alles nach Plan, sollte bereits ab dem 15. Juni ein Badbesuch für die Öffentlichkeit unter der Berücksichtigung der Auflagen des Landes und nach der erforderlichen Onlinereservierung möglich sein“, sagt Nina Scharer, Geschäftsführerin der Freizeitbetriebe Worms GmbH.

© Freizeitbetriebe Worms GmbH

Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung der Bäder in Worms sind sichtbar: Hier installiert das Bad-Team Trennwände an einer Kasse

+++ Rüsselsheim: Keine Gebühren für Kinderbetreuung im "eingeschränkten Regelbetrieb" +++ 

27.5.20, 10:45 Uhr

Nach Pfingsten werden ja wieder einige Kinder mehr in Kitas betreut werden können, im sogenannten „eingeschränkten Regelbetrieb“ wie das im Corona-Deutsch heißt. Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat jetzt in dem Zusammenhang vorgeschlagen, weiterhin auf Gebühren für die Kinderbetreuung zu verzichten – solange bis Kitas, Kindertagespflege, Betreuungsschulen und Horte wieder ganz normal öffnen können. Für Eltern sind bis dahin nur anteilig die pauschalen Gebühren für das Mittagessen zu zahlen. Die Rüsselsheimer Stadtverordneten müssen dafür noch grünes Licht geben.

+++ Sporthallen in Mörfelden-Walldorf können wieder benutzt werden +++

26.5.20, 14:12 Uhr

Unter Auflagen können ab Mittwoch, (27), die städtischen Sporthallen wieder von Vereinen genutzt werden. Dies geschieht allerdings unter strengen Hygienemaßnahmen, die mit den Vereinen bereits kommuniziert sind. Geöffnet werden die Kurt-Bachmann-Halle, der Stadthalle sowie die Sporthalle Walldorf. „Es ist längst noch nicht alles möglich. Aber wir sind froh, den Vereinen wieder mehr Spielraum geben zu können“, sagt Bürgermeister Thomas Winkler. Unter Auflagen ist der Trainingsbetrieb daher nun in den städtischen Sporthallen möglich. Ebenso können ab sofort wieder Räumlichkeiten im Bürgerhaus gemietet und genutzt werden. So darf im gesamten Haus keine Bewirtschaftung stattfinden und Räume teilweise nur mit maximal acht Personen unter Einhaltung von Abstandsregeln belegt werden. Der Gewölbekeller in der Hofreite muss weiterhin geschlossen bleiben. Dies liegt darin begründet, dass aufgrund der Bauweise des Zugangs und des Kellers die aktuellen Hygieneauflagen in der Corona-Pandemie nicht eingehalten werden können.

+++ Kinder- und Jugendhäuser in Darmstadt ab Mittwoch wieder offen +++ 

26.5.20, 13:41 Uhr

Die kommunalen Kinder- und Jugendhäuser werden ab Mittwoch (27.) in Darmstadt wieder schrittweise öffnen. Den Rahmen bildet das zwischen dem Jugendamt und dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept, so die Stadtverwaltung. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz sagt: "Gerade jetzt, wenn junge Menschen nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, sich mit Freundinnen und Freunden zu treffen und der Kontakt zu Gleichaltrigen fehlt, oder auch die räumlichen Bedingungen zuhause eng sind, kann der Austausch in einem Kinder- und Jugendhaus eine große Unterstützung sein, zudem sind die sozialen Kontakte sehr wichtig für junge Menschen. Daher freue ich mich sehr, dass die Jugendlichen wieder die Angebote der Kinder- und Jugendhäuser nutzen können."

+++ Merck schaut in Corona-Krise noch stärker auf die Kosten +++

26.5.20, 11:30 Uhr

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck achtet in der Corona-Krise noch stärker auf seine Ausgaben. "Für das gesamte Unternehmen gilt: Wir schauen noch strenger auf die Kosten", wird Vorstandschef Stefan Oschmann dem vorab veröffentlichten Redetext zufolge bei der Hauptversammlung an diesem Donnerstag sagen. "Dazu laufen seit längerem weltweit Projekte. Aber wir drücken aufs Tempo. Und drehen noch mehr Steine um." In der Corona-Krise hält Oschmann an den strategischen Konzernzielen fest. Wegen der Folgen der Pandemie hat Merck schon die Prognose gesenkt und rechnet dieses Jahr nur mit einem leichten bis moderaten Umsatzanstieg aus eigener Kraft. Bisher hat die Pandemie nur wenig Spuren bei Merck hinterlassen, sie werde aber im Jahresverlauf stärkere Folge haben und alle Unternehmensbereiche treffen, hieß es.

© dpa

Merck-Chef Stefan Oschmann

+++ Baden-Württemberg will Kitas bis Ende Juni vollständig öffnen +++

26.5.20, 11:08 Uhr

Die Kitas in Baden-Württemberg sollen spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern werde zügig ein Rechtsrahmen erarbeitet, um "spätestens bis Ende Juni die Kitas wieder vollständig öffnen zu können". Sie stützte sich dabei auf erste Erkenntnisse aus einer Studie zu Kindern und dem Coronavirus, an der die Uniklinik Heidelberg mit Partnern arbeitet. Diese Studie gebe Signale, wonach Kinder bis zehn Jahre als Überträger des Virus nur eine untergeordnete Rolle spielen, erklärte Eisenmann. Deshalb werde jetzt auch ein Konzept für die weitere Öffnung der Grundschulen entwickelt.

+++ Re-Start der Centralstation in Darmstadt +++

26.5.20, 10:16 Uhr

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch und die beiden Geschäftsführer der Centralstation Veranstaltungs-GmbH, Lars Wöhler und Meike Heinigk, haben das neue Kulturprogramm „Von 0 auf 100“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein spezielles, von der Centralstation entwickeltes Format in Zeiten der Covid-19-Pandemie von Juni bis August für weniger als 100 Gäste je Veranstaltung. Da das reguläre, internationale Veranstaltungsprogramm der Centralstation bis mindestens Ende August nicht möglich sein wird, bieten lokale und regionale Künstler aus Darmstadt und dem Rhein-Main-Gebiet, die seit Mitte März alle auf live-Publikum verzichten mussten, den Bürgerinnen und Bürgern damit ein angepasstes Kulturprogramm an.

© Centralstation/Pfund

Finde den Corona-Fehler...: Die Centralstation startet jetzt Konzerte vor maximal 100 Besuchern. Hier ein Archiv-Foto der Band "Pfund" aus Vor-Corona-Zeiten

+++ Odenwald: Keine Neu-Infektionen, aber ein weiterer Todesfall +++

25.5.20, 14:12 Uhr

Die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben auch heute (Stand 25.05., 12:00 Uhr) im Odenwaldkreis ziemlich stabil. Es gab keine weiteren positiven Testergebnisse, die Gesamtzahl bleibt bei 403. Eine weitere Person ist nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen, sodass sich die Zahl auf 307 erhöht. Seit gestern ist eine weitere Person in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Sie war zwischen 80 und 89 Jahre alt, hatte Vorerkrankungen und wohnte in einem Pflegeheim. Damit verzeichnet der Odenwaldkreis insgesamt 61 Todesfälle, davon 40 aus Pflegeheimen. Neun Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Krankenhäusern behandelt – zwei im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach und sieben in Klinken außerhalb des Kreises.

+++ Kirchenpräsident warnt vor Verschwörungstheorien +++

25.5.20., 8:56 Uhr

Die Corona-Pandemie darf nach Ansicht von Kirchenpräsident Volker Jung nicht als Strafe Gottes gedeutet werden. "Das kann und darf heute so nicht gesagt werden", schrieb der Präsident der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau am Montag in einem Gastbeitrag für die Zeitungen der VRM ("Allgemeine Zeitung", "Wiesbadener Kurier", "Darmstädter Echo"). Es dürfe durch solche Erklärungsversuche nicht überdeckt werden, für welche Krankheiten und Katastrophen die Menschen selbst verantwortlich seien. Die biblischen Überlieferungen zeigten außerdem, dass Gott nicht Leiden und Tod für die Menschen wolle, sondern Leben. Die derzeit kursierenden Verschwörungstheorien könnten sehr gefährlich werden, schrieb Jung. "Jetzt ist es wichtig, nicht zu fantasieren, sondern wissenschaftlich Ursachenforschung zu betreiben und auch zu klären, wo es menschliche Fehler und menschliches Verschulden gab."

© dpa

Kirchenpräsident Volker Jung (Archiv)

nach oben