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Ende der Spargelsaison: Trotz Corona erfolgreich

Ende der Spargelsaison - Positive Bilanz trotz Corona

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Symbolbild

Heute am Johannistag (24.) endet mit dem traditionellen Spargelsilvester offiziell die Spargelsaison. Trotz der Corona-Krise sei die Branche relativ glimpflich davongekommen, sagt Spargelbauer Rolf Meinhardt vom Tannenhof in Weiterstadt.

Die Corona-Krise habe mehr Nerven als Geld gekostet. Gerade zu Beginn: Gleichzeitig mit dem Lockdown sei man in die Spargelsaison gestartet, so Rolf Meinhardt. Aus Osteuropa durften keine Erntehelfer einreisen. Auf dem Tannenhof habe man deswegen Stewardessen, Bauarbeiter oder einen Mathe-Nachhilfelehrer beschäftigt.

70 Prozent der Ernte verkauft

Mitte April durften die Erntehelfer dann doch rein. Ohne die wäre die Spargelsaison nicht so gut verlaufen, sagt Rolf Meinhardt. Insgesamt sei man 70 Prozent der Ernte losgeworden, die Hessen hätten viel Spargel gegessen in diesem Jahr.

Meinhardt: "... will ich nicht nochmal erleben"

Trotzdem ist Rolf Meinhardt froh, dass die Spargelsaison zu Ende geht. Er sagt: "So eine stressige Saison will ich nicht nochmal erleben." Wenn die letzten Erntehelfer abgereist sind, wolle er erstmal wieder "so richtig ausschlafen."

Rolf Meinhardt: "Die Saison hat viele Nerven gekostet"

Spargelbauer vom Tannenhof in Weiterstadt

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