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A5-Unfall mit Löwenbaby: So geht's mit Lea weiter

Nach A5-Unfall mit Löwenbaby - So geht's mit der kleinen Lea weiter

Mittlerweile steht fest: Der Transport eines Löwenbabys, das vor knapp zwei Wochen bei einem Unfall auf der A 5 im Rhein-Neckar-Kreis gefunden wurde, ist nach Einschätzung des zuständigen Karlsruher Landratsamts grundsätzlich legal gewesen. Ein Bußgeld gibt's trotzdem. Wie geht's jetzt weiter mit "Lea"? Wir haben beim Reptilienzoo nachgefragt. 

Höhe des Bußgelds noch unklar

Die Besitzerin aus der Slowakei verfügt über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren, wie das Karlsruher Landratsamt auf Anfrage mitteilte. Das Tier war zum Zeitpunkt des Transports aber einige Tage zu jung. Es hätte erst mit acht Wochen von der Mutter getrennt werden dürfen. Außerdem fehlen den Angaben nach wichtige Dokumente. Die Züchterin müsse daher mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe sei bislang unklar.

Auch Nashornvogel wieder eingefangen

Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall in der vergangenen Woche auf der Autobahn 5 zwischen Walldorf uns Kronau in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel. Das Tier wurde zwei Tage später entdeckt und eingefangen.

Das Löwenbaby und der Nashornvogel wurden in einem Reptilienzoo im rheinland-pfälzischen Landau untergebracht. Dort wurde dem Raubtier der Name "Lea" gegeben.

Leas Reise geht demnächst weiter

Wir haben mit Zoo-Leiter Uwe Wünstel gesprochen und nachgefragt, wie es jetzt mit der kleinen Lea weitergeht. Dauerhaft kann sie nämlich nicht in Landau bleiben. "Leas Papiere werden von der Veterinärsbehörde noch geprüft", sagt Uwe Wünstel, "und dann kann Leas Reise weitergehen zu einem Ziel, wo sie dann auch tierische Spielkameraden hat. Aktuell sieht es so aus, als würden wir diese Woche Bescheid bekommen."

Löwenbaby Lea im Reptilium Landau

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