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Bouffier besuchte das Wiesbadener Impfzentrum

"Hessen ist startklar" - Bouffier besucht Impfzentrum

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat heute das neu eingerichtete Corona-Impfzentrum im Wiesbadener RheinMain CongressCenter besucht. Der Regierungschef wurde unter anderem von Sozialminister Kai Klose (Grüne) und Innenminister Peter Beuth (CDU) begleitet.

„In Hessen bereiten sich aktuell 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor. Das wird über viele Monate hinweg eine riesige logistische Leistung, und ich danke allen, die dies möglich machen,“ so Hessens Regierungschef. 

So soll es ablaufen: Durchgang durch die Impfstrasse

FFH-Reporter Peter Hartmann zeigt, wie der Impfvorgang in Wiesbaden ablaufen wird.

Impfen ab Ende Dezember

Der Bund geht derzeit davon aus, dass er ab ca. Ende Dezember 2020 einen ersten Impfstoff bereitstellen kann. Da zumindest zu Beginn noch nicht ausreichend Impfstoff für alle Hessinnen und Hessen zur Verfügung wird, müssten die Impfungen stufenweise erfolgen. Bei dieser Priorisierung will sich die Hessische Landesregierung in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts halten, die derzeit erarbeitet werden.

Die Landesregierung plant für den Betrieb der Impfzentren zunächst 150 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Zunächst Fiebermessung

Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. Diese sollen – sobald der Impfstoff vom Bund zur Verfügung gestellt wird – täglich zwischen 7 Uhr und 22 Uhr betrieben werden. Für die Bürgerinnen und Bürger, die zum Impfen eingeladen werden, führt der Weg durch das Impfzentrum zunächst durch einen Temperaturscan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg. Dann geht es weiter zum Empfangsdesk. Von dort aus werden die Menschen in eine von acht Impfstraßen geschickt .

FFH-Reporter Peter Hartmann aus dem Impfzentrum in Wiesbaden.

Falls gewünscht ärztliches Gespräch

Hier finden dann nacheinander, falls gewünscht, das ärztliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch sowie die eigentliche Impfung statt. Danach stehen Beobachtungsbereiche für die Menschen zur Verfügung. Auch hier kann medizinisches Personal bei Bedarf betreuen.

Beuth lobt die Einsatzbereitschaft

Der Hessische Innenminister Peter Beuth lobte die hohe Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer: „Hier in Wiesbaden und landesweit sind Tausende Frauen und Männer Tag und Nacht im Einsatz, um Impfzentren für Millionen Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Wir haben bereits die Zwischenlagerkapazitäten aufgebaut, sodass die Impfstoffe sicher verwahrt werden können. Sobald die Impfstoffe vom Bund angeliefert werden, können sie rasch an die Impfzentren verteilt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Hilfsorganisationen und Gesundheitssektor funktioniert bisher hervorragend. 

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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