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Wegen Corona: Einbruch bei Minijobs in Wiesbaden

Mini-Jobs nicht krisensicher - 24% weniger 450-Euro Jobs in Wiesbaden

© dpa

Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist die Zahl der Minijobs in Wiesbaden deutlich zurückgegangen. Im besonders betroffenen Gastgewerbe gingen binnen einen Jahres 24 Prozent aller 450-Euro-Stellen verloren, teilt die Gewerkschaft NGG unter Berufung auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur mit.

NGG: Politik muss reagieren

„Minijobs sind nicht krisenfest. Betroffene haben, anders als regulär Beschäftigte, keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und leben oft in ständiger Angst um ihren Arbeitsplatz“, so Gewerkschafter Peter-Martin Cox. Die Politik solle arbeitsmarktpolitisch umsteuern und mehr Stellen sozialversicherungspflichtig machen. Eine Anhebung der Verdienstgrenze bei den Minijobs gehe indes in die falsche Richtung.

Robin Eisenmann

Reporter
Robin Eisenmann

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