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BUND fordert Stopp für Bauplanungen Ostfeld

Bund fordert von Al-Wazir - Ein Stopp für das Bauvorhaben Ostfeld

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) äußert offen Kritik an den Planungen für das Bauvorhaben Ostfeld in Wiesbaden. Die Naturschützer fordern Wirtschafts- und Planungsminister Tarek Al-Wazir auf die Planungen zu stoppen.  Der BUND stützt seinen Vorwurf auf ein Rechtsgutachten: die Erlaubnis  durch das Regierungspräsidium und der Regionalversammlung hier zu bauen sei unzulässig

Ein kommunales Planungsvorhaben, das sich auf fast 500 Hektar erstreckt und gegen die Zielfestlegungen des Regionalplans Südhessen verstößt, darf in den Augen des BUND´s nicht genehmigt werden.

Stadtklima bedroht

Das Wohnungbiet „Ostfeld“ habe gewaltige Ausmaße. "Neben dem erneut drohenden Flächenverlust wertvoller Böden und freier Landschaft  sind vor allem die stadtklimatischen Auswirkungen auf Mainz und auf die Wiesbadener Stadtteile Kostheim, Kastel unklar."  Auch die künftige Lärmbelastung durch den militärischen Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim sowie die Verkehrsanbindung des geplanten Stadtteils seien noch nicht geklärt. 

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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