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Spitzenwerke: Landesmuseum erhält Kunst-Schenkung

Exquisit - Kunst des 19. Jhd. - Landesmuseum erhält Kunst-Schenkung

© Museum Wiesbaden

Einzigartige Neuzugänge für das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur: Das Museum Wiesbaden erhält eine umfangreiche Schenkung des Ehepaars Jan und Friederike Baechle. Die zahlreichen Kunstwerke werden in einer Sonderausstellung gewürdigt. 

Insgesamt 30 Werke vermachte das Ehepaar dem Museum Wiesbaden. Die Schenkung erweitert den Museumsbestand um bedeutende Werke des 19. Jahrhunderts. Diese Schenkung wird mit der Sonderausstellung "Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts" gewürdigt. Die Präsentation schließt an die Räume der Sammlung "Alte Meister" an und gibt mit Spitzenwerken -  darunter Porträts, Gemälde mit idyllischen Landschaften und fernen Reisen bis hin zu Stillleben -  einen Überblick über die bedeutendsten Maler der Region Frankfurt Rhein-Main.

Baechle reiht sich in bekannte Gruppe von Stiftern ein

Die Schenkung erfolgte bereits Ende letzten Jahres, genauer gesagt am Heiligen abend mit den Worten des Sammlers "das ist es jetzt". "Wir sind Jan Baechle und seiner verstorbenen Ehefrau sehr dankbar für die Stiftung dieser Gemäldekollektion", betont Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden. Die Schenkung reiht sich ein in mäzenatisches Engagement von Stiftern wie Ferdinand Wolfgang Neess, der dem Museum 2019 seine Jugendstilsammlung anvertraute oder Frank Brabant, der 2017 verfügte, dass seine Sammlung der Klassischen Moderne nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden solle und an das Museum Wiesbaden sowie das Staatliche Museum Schwerin gehen wird.

Sonderausstellung zu Ehren Baechles verlängert

Um Baechles Schenkung zu feiern, wurde die Ausstellung "Exquisit" eingerichtet, die ursprünglich zum 80. Geburtstag des Stifters Ende des vergangenen Jahres eröffnet werden sollte. Dies war aufgrund der Pandemie leider nicht möglich. In der Hoffnung, dass sie noch ein großes Publikum finden wird, ist sie nun bis zum 26. September 2021 verlängert.

Robin Eisenmann

Reporter
Robin Eisenmann

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