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Public-Viewing im Lokal: das sind die Regeln

Gemeinsam EM schauen - Public-Viewing im Lokal: Einige Regeln!

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Public Viewing in der Kneipe - diesmal nur mit Abstand

Nur einen Tag nach der Rückstufung der Landeshauptstadt Wiesbaden in die sogenannte „Landesstufe 2“ beginnt  heute (Freitag, 11. Juni), die Fußball-Europameisterschaft. Viele Fans freuen sich auf die Fußballspiele in den nächsten Wochen, die traditionell gerne zusammen im Freundes- und Bekanntenkreis sowie auch in Gaststätten gemeinsam an den Bildschirmen angeschaut werden. Aufgrund der Corona-Regelungen der Hessischen Landesregierung sind hierbei jedoch noch einige Einschränkungen zu beachten. Darauf weist die Stadt Wiesbaden hin.

Sitzplatzpflicht - Stehen an der Theke ist tabu 

In Gaststätten gilt sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich eine Sitzplatzpflicht mit Bedienung. Ein Aufenthalt im Stehen, beispielsweise an einer Theke und auf den Laufwegen, ist somit nicht erlaubt. Zudem ist von Mensch zu Mensch ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Daher ist auch das Aufstellen von Bildschirmen in Bereichen, in denen Personen von außerhalb der gastronomischen Flächen die Fernsehübertragungen mitverfolgen können, nicht zulässig, da es hierdurch zu "unerlaubten Menschenansammlungen" kommen kann.

Kontakdaten müssen erfasst werden

Beim Besuch einer Außengastronomie ist neben den bekannten Abstands- und Hygieneregelungen auch eine Kontaktdatennachverfolgung mittels App oder Eintragung in eine Liste vorgeschrieben. In der Innengastronomie ist zusätzlich ein Negativnachweis erforderlich. Bei privaten Zusammenkünften ist eine Beschränkung auf Gruppen von höchstens zehn Personen dringend empfohlen, wobei Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mitzählen.

Bürgermeister mahnt zu Vorsicht

„Ich wünsche allen Fußballfans viel Spaß und gute Unterhaltung bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft. Gleichzeitig bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen und die bestehenden Regelungen einzuhalten, damit sich die bestehende Lage weiter stabilisieren kann“, erklärt Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz.

Peter Hartmann

Reporter
Peter Hartmann

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