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Sirenenprobe in Wiesbaden und Rheingau-Taunus

Sirenenprobe auch im Kreis - In Wiesbaden heulen die Sirenen

© dpa

Die Städte Wiesbaden und Eltville planen für heute eine große Sirenenprobe, auch im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis findet eine Übung statt. 

Vorgewarnt wird die Bevölkerung in Wiesbaden um 10.30 Uhr duch Auslösen einer "MoWaS"-Gefahreninformation der niedrigsten Priorität mit Hinweis. Um 11 Uhr heulen dann alle Sirenen, auch im Rheingau-Taunus-Kreis. Erst wird ein einminütiger auf- und abschwellender Signalton zu hören sein, im Ernstfall eine allgemeine Warnung der Bevölkerung. Direkt im Anschluss - in Eltville etwa eine halbe Stunde später - ertönt die Entwarnung mit Auslösung der Sirenen, zu hören ist ein einminütiger gleichbleibender Heulton.

Stadt hat ein flächendeckendes Sirenennetz

Die Stadt Wiesbaden hält noch ein flächendeckendes Sirenennetz vor im Gegensatz etwa zu Frankfurt, wo viele Sirenen demontiert wurden. Außerdem können mobile Lautsprecheranlagen sowie Rundfunkdurchsagen zum Einsatz kommen. Seit 2019 wird auch das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) genutzt, das unter anderem dazu dient Warnmeldungen an Smartphones zu übermitteln. Hierzu muss auf dem Smartphone eine der kostenlos verfügbaren Warn-Apps installiert sein. Seit Frühjahr 2020 werden die Meldungen, welche bei MoWaS eingestellt werden, auch auf den digitalen Stadtinfotafeln angezeigt.

Feuerwehr informiert über die Warn-Apps 

Ständige Informationen aus erster Hand, Warnmeldungen sowie Verhaltenshinweise gibt die Feuerwehr Wiesbaden über die eigene Homepage: feuerwehr-wiesbaden.de. Die aktuellen Warnmeldungen für Wiesbaden sowie Anweisungen und Hinweise im Falle einer Warnung erhalten Bürgerinnen und Bürger unter: wiesbaden.de/warnung. Folgende Warnapps verarbeiten die Wiesbadener Warnmeldungen:

NINA, KatWarn, hessenWarn, BIWapp

Mehr Informationen Hintergründe und Abläufe zur „Warnung der Bevölkerung“ im Wiesbadener Stadtgebiet und zur Bedeutung der Sirenensignale gibt es unter: https://www.wiesbaden.de/microsite/feuerwehr/warnung-bevoelkerung

Auf dem Twitter Kanal @FeuerwehrWI erhalten Bürgerinnen und Bürger zudem Kurzinformationen zu akuten Ereignissen. Einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr gibt es zudem auf Facebook: @FeuerwehrWI. Über die Hintergründe und Abläufe des bundesweiten Warnsystems gibt es unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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