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2 G-Veranstaltungen im Wiesbadener Schlachthof

Für Ungeimpfte keinen Zutritt - Schlachthof in Wiesbaden setzt auf 2G

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Der Wiesbadener Schlachthof will nur noch 2G-Veranstaltungen anbieten. Ungeimpfte erhalten damit keinen Zutritt mehr zu Veranstaltungen.

Feiern ohne Kapazitätsbeschränken, Maskenpflicht und Abstandsregeln - das geht unter 2G wieder und deswegen sieht der Schlachthof "die Chance, wieder typische Schlachthof Kultur, Konzerte & Partys zu veranstalten. Deshalb werden wir solange diese Verordnung gilt, die 2G Option bei allen unseren Indoor Veranstaltungen nutzen", so teilt es der Schlachthof mit.

Bis zu 2.000 können feiern

90 Prozent der Besucher seien ohnehin bereits geimpft beziehungsweise sind genesen, hätten also eine Coronainfektion durchstanden. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen Maskenpflicht und Abstandregeln. Deshalb könnten wieder mehr Besucher in die Halle gelassen werden. Bis zu 2.000 Menschen seien feuerpolizeilich erlaubt.

Tickets können zurück gegeben werden

Tickets für Veranstaltungen, die erst nachträglich in den 2G-Modus gesetzt wurden, können laut Schlachthof bis zum Veranstaltungstag zurück gegeben werden. "Egal, ob ihr nicht geimpft/genesen oder schlichtweg nicht einverstanden mit dem 2G Modell seid", so heißt es.

Bald wieder eine ausverkaufte Halle

Auf eine ausverkaufte Halle hofft Vorstandsmitglied Carsten Schack bereits zum 1. Oktober. Da soll eine ausgefallene Silvesterparty nachgeholt werden. Im Oktober sind 20 weitere Veranstaltungen geplant.

2G auch bei Künstlern und Mitarbeitern  

Die 2G-Regeln sollen auch bei den Künstlern und deren Bühnentechnikern angewendet werden. Agenturen, Solisten und Bands, mit denen man gesprochen habe, zeigten laut Schack großes Verständnis für die Entscheidung. Bei den Veranstaltungen werde man auch darauf achten, dass auch die eingesetzten Mitarbeiter geimpft sind. Ungeimpfte Mitarbeiter werden nur noch im Tagesbetrieb eingesetzt.           

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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