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Wiesbaden - Mehrheit für Cannabis-Modellprojekt

Wiesbaden will es versuchen: - Regulierte Cannabis-Abgabe

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Mit einer Mehrheit hat der Gesundheitsausschuss einen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Volt zur Legalisierung von Cannabis angenommen. Mit diesem Beschluss wird der Magistrat beauftragt die Initiative zu ergreifen um sich einem städteübergreifenden Modellprojekt zur regulierten Abgabe von Cannabis anzuschließen.

Nach Frankfurt, Offenbach und Darmstadt hat sich damit auch Wiesbaden dafür ausgesprochen,  sich einem solchen Modell anzuschließen. 

 „Es ist uns dabei wichtig mit den anderen Kommunen ins Gespräch zu kommen, um ein gemeinsames Modell zu entwickeln, das über die gesamte Rhein-Main-Region funktioniert. Dabei muss natürlich auf die Aufklärungs- und Präventionsarbeit für junge Erwachsene und Jugendliche ein besonderes Augenmerk gelegt werden“,  erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Marie Luise Bohn.

Projekte der Wisssenschaft wegen

Das Bundesbetäubungsmittelgesetz erlaubt Projekt zur  Abgabe von Cannabis , wenn sie  wissenschaftliche oder anderen im öffentlichen Interesse dienen.  

„Eine Droge wie Cannabis zu entkriminalisieren und dabei gleichzeitig aufzuklären und so die Möglichkeit zu nutzen, frühzeitig auf Gefahren zu sensibilisieren, ist auch eine Chance es besser zu machen als bei der Thematik Alkohol. Zudem führt es zu einer Verringerung von Straftaten, was wiederum der Polizei Entlastung bringt“, so Bohn

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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