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LKA warnt vor betrügerischen Inkasso-Schreiben

LKA & Verbraucherschutz warnen - Achtung bei Betrugs-Inkasso-Schreiben

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Erneut sorgt eine perfide Betrugsmasche für Ärger in zahlreichen Haushalten. Das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz und der Verbraucherschutz warnen deshalb vor Schreiben eines vermeintlichen Inkasso-Unternehmens. Die Betroffenen werden darin auf angeblich ausstehende Zahlungen hingewiesen und aufgefordert, einen bestimmten Betrag zu überweisen.

In dem vorliegenden Fall erhielten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ein Schreiben einer Person, die sich als Rechtsanwalt des Inkasso-Unternehmens "Inkasso Hauptzentrale Frankfurt/Köln" ausgab. Darin wurden sie aufgefordert, mittels eines beigefügten Zahlscheins Geld auf ein ausländisches Bankkonto zu überweisen. Wohin das Geld überwiesen werden soll, erkennt man an der Länderkennung der IBAN, den ersten beiden Großbuchstaben.

Vorsicht bei unseriösen Schreiben

Als Grund der Forderung wird ein Dienstleistungsvertrag unter dem Titel "Deutsche Jackpot Lotto 6-49" angeführt, zu dem sich die Empfänger der Schreiben im Vorfeld telefonisch angemeldet hätten. Die daraus resultierenden Kosten wären nicht beglichen worden. Es ist zu erwarten, dass auch weiterhin Haushalte derartige Schreiben mit Zahlungsaufforderungen erhalten werden. Daher warnt das Landeskriminalamt zusammen mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor dieser Betrugsmasche. und rät den Bürgerinnen und Bürgern: 

Tipps gegen die Betrugsmasche

Betroffenen wird geraten die Forderung vor einer zu schnellen Überweiseung an das vermeintliche Inkasso-Unternehmen auf Richtigkeit zu prüfen. Recherchieren Sie dazu am besten die jeweilige Absenderfirma und die Kontoverbindung. Ziehen Sie bei Unsicherheiten lieber den Verbraucherschutz hinzu. Diese führen bereits Listen mit bisher bekannten und unseriösen Firmen und Bankverbindungen. Eine "Schwarze Liste" finden Sie hier.   

 

 

Im Notfall holen Sie sich Hilfe bei den örtlichen Polizeidienststellen, so der Hinweis des LKA.

 

Robin Eisenmann

Reporter
Robin Eisenmann

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