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Mainz soll zur "Weihnachtsstadt" werden

Konzept für Weihnachtsmarkt - Mainz soll zur "Weihnachtsstadt" werden

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Nach einem Jahr Corona-Pause will die Stadt Mainz wieder weihnachtlichen Budenzauber auf Straßen und Plätze bringen. Mehr Platz zwischen den Ständen und eine Verteilung auf die komplette Innenstadt sollen für einen angenehmen Besuch sorgen. Ein Plan für einen 2G Bereich für Geimpfte und Genesene wurde vorerst verworfen. Das Konzept wurde heute von Wirtschaftsdezernantin Manuela Matz vorgestellt.

"Der Weihnachtsmarkt kann in fast gewohnter Art und Weise an den gewohnten Plätzen stattfinden", sagte Matz. Die mehr als 90 Stände sollen aber entzerrt aufgebaut und neben dem Zentrum am Dom auch auf Straßen der Innenstadt verteilt werden. Damit werde Mainz zu einer "Weihnachtsstadt", sagte die Leiterin des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften, Petra Henkel. Für Besucher gelten Maskenpflicht und Zugang nach der 3G-Regel, also nicht nur für Geimpfte und Genesene, sondern auch für Menschen mit einem negativen Corona-Test. Dazu sind "summarische Kontrollen" geplant.

Eröffnung am 25. November vor dem Dom geplant 

Auch beim Anstehen vor einem Stand muss Maske getragen werden. Beim Essen und Trinken gilt das Abstandsgebot von 1,50 Metern, Freunde und Verwandte können auch in Grüppchen zusammenstehen. Das Land habe der Stadt signalisiert, dass der Weihnachtsmarkt wie ein Wochenmarkt organisiert werden könne, sagte Matz. Anpassungen des Konzepts seien noch möglich, wenn zum 8. November eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung erlassen werde. Eröffnet wird der Mainzer Weihnachtsmarkt am 25. November an der Weihnachtskrippe vor dem Dom. Der Besuch am Abend ist bis 20.30 Uhr möglich, an Freitagen und Samstagen bis 21.00 Uhr. Letzter Weihnachtsmarkt-Tag ist dann der 23. Dezember.

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