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Die Beweisaufnahme im Polizistenmord-Prozess hat begonnen

Polizisten-Mord bei Kusel - Beweisaufnahme hat begonnen

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Der Hauptangeklagte (r) sitzt neben seinem Anwalt Leonhard Kaiser im Verhandlungssaal des Landgerichts Kaiserslautern (Archivfoto).

Insgesamt 13 Zeugen waren am ersten Tag der Beweisaufnahme geladen. Darunter Polizisten, Einsatzkräfte und Familienangehörige der Angeklagten.

Als erste Zeugen waren am Montag vor dem Landgericht Kaiserslautern Einsatzkräfte und Rettungssanitäter geladen, die wenige Minuten nach dem Verbrechen Ende Januar am Tatort eingetroffen waren. "Das Blut lief die Straße hinunter", schilderte ein 27 Jahre alter Kollege der beiden Polizisten spürbar erschüttert. 

Auch der letzte Funkspruch des erschossenen Polizeikommissars wurde im Gerichtssaaal eingespielt. "Die schießen, die schießen", ruft der 29-Jährige in Todesangst, bevor ein Schuss zu hören ist, dann Stille.

Angehörige der Angeklagten nutzen Zeugnisverweigerungsrecht

Ebenfalls als Zeugen geladen waren an diesem Tag die Ehefrau und die Schwiegermutter des mutmaßlichen Schützen. Sie beriefen sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht und sagten nicht aus. Auch die Verlobte des Komplizen sagte nicht aus.

Mord und Strafvereitelung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft wirft einem 39 Jahre alten Mann vor, Ende Januar den Polizeikommissar und eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin bei einer Fahrzeugkontrolle mit Gewehrschüssen getötet zu haben, um Jagdwilderei zu verdecken. Die Gewalttat sorgte für Entsetzen. Einem 33 Jahre alten Komplizen wirft die Anklagebehörde versuchte Strafvereitelung vor. Er soll beim Spurenverwischen geholfen haben. Bisher sind vom Landgericht Termine bis zum 9. September vorgesehen.

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