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Wie sieht die Zukunft im flutgeschädigten Ahrtal aus?

Politiker besuchen Ahrtal - Wie sieht die Zukunft im Flutgebiet aus?

© dpa

Riesige Freiflächen statt der mittlerweile abgerissenen Wohnhäuser prägen das Ortsbild des Dorfes Rech im Ahrtal (Luftaufnahme mit einer Drohne). Im Vordergrund ragt die zerstörte Dorfbrücke über die Ahr. Das Foto wurde im Mai aufgenommen.

Fast ein Jahr nach der tödlichen Flutkatastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz reist die zuständige Enquete-Kommission des Landtags erstmals in das besonders betroffene Ahrtal. Sie besichtigt dort Straßenbauarbeiten beim Dorf Schuld und den Wiederaufbau einer Schule in Altenahr. Auf dem Programm stehen auch der Bau einer hochwassersicheren Trasse mit Leitungen für Trink- und Abwasser, Gas und Telekommunikation sowie das neue Projekt "Nahwärmenetz Marienthal".

Suche nach Handlungsempfehlungen für die Zukunft

Die überfraktionelle Enquete-Kommission mit dem Kurztitel "Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge" hat 17 stimmberechtigte Mitglieder. Diese sollen Handlungsempfehlungen für den Katastrophenschutz und die Anpassung an den Klimawandel entwickeln. Somit ist ihr Blick auch sehr in die Zukunft gerichtet.

Flutkatastrophe jährt sich bald zum ersten Mal

Darüber hinaus hat der Mainzer Landtag einen Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe eingesetzt. Dieser soll die politische Verantwortung aufarbeiten. Am 14. und 15. Juli 2021 waren nach extremem Starkregen alleine im Ahrtal 134 Menschen getötet, mehr als 750 Menschen verletzt und Tausende Häuser verwüstet worden.

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