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Inflationsrate in Hessen im Juni bei 8,1 Prozent

Energie und Essen sind teuer - Inflationsrate in Hessen bei 8,1 Prozent

Vor allem für Energie und Lebensmittel müssen die Menschen in Hessen mehr bezahlen.
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Vor allem für Energie und Lebensmittel müssen die Menschen in Hessen mehr bezahlen.

Hohe Kosten für Energie und Nahrungsmittel haben die Inflation in Hessen auch im Juni über der Acht-Prozent-Marke gehalten. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber Juni 2021 um 8,1 Prozent.

Das teilt das Statistische Landesamt in Wiesbaden mit. Im Mai hatte die Jahresinflationsrate in Hessen mit 8,4 Prozent den höchsten Wert seit 48 Jahren erreicht.

Höhere Preise vor allem für Energie

Die Preise für Energie stiegen laut Landesamt durchschnittlich um 41,8 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Heizöl verteuerte sich um 109,2 Prozent und Erdgas um 86,2 Prozent. Auch für Kraftstoffe (plus 33,9 Prozent) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich mehr zahlen als noch vor einem Jahr. Die Strompreise stiegen um 24,2 Prozent.

Kunden müssen auch mehr für Nahrungsmittel bezahlen

Die Preise für Nahrungsmittel legten nach Angaben der Statistiker um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Überdurchschnittlich teurer seien Speisefette und -öle (plus 41,2) sowie Butter (plus 43,3 Prozent) gewesen.

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket als Entlastung

Die Bundesregierung versucht, die Menschen unter anderem durch einen Tankrabatt seit Anfang Juni und ein 9-Euro-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu entlasten. Fahrkarten für den Nahverkehr sowie Kraftstoffe waren nach Angaben der Statistiker in Hessen im Juni günstiger als im Mai. Für Kraftstoffe mussten Verbraucher 4,8 Prozent weniger bezahlen als im Vormonat, Benzin war dabei um 6,6 Prozent günstiger, Diesel dagegen um 0,7 Prozent teurer.

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