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Landesamt: Müssen Anstrengungen für Klimaschutz verstärken

Präsident von Landesamt fordert - Klimaschutz-Anstrengungen verstärken

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Der Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Thomas Schmid, hat sich für eine deutliche Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen ausgesprochen. "Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können uns wappnen", betonte er. Der Klimawandel finde bereits statt und bringe für die Natur und die Menschen in vielen Bereichen des täglichen Lebens zunehmende Herausforderungen.

Ende des Jahrhunderts Klima wie im Süden

Derzeit erlebten die Menschen einen Extremsommer, wie es ihn zwar auch früher schon vereinzelt gegeben habe. Im Zuge des Klimawandels aber würden solche heißen und trockenen Phasen zunehmend häufiger. "So ein Sommer wird in 30 Jahren normal sein", sagte Schmid. "Heute empfinden wir das als extrem, aber, wenn wir nicht sehr energisch Klimaschutz betreiben, wird das Mitte dieses Jahrhunderts ein durchschnittliches Jahr sein. Wir werden 2100 hier ein Klima haben wie heute in Mailand oder Rijeka, darauf müssen wir uns einstellen."

Städte werden zu "Hitzeinseln"

Derzeit hat Hessen im Mittel jährlich knapp sechs Hitzetage mit mehr als 30 Grad im Jahr - künftig könnten es dann mehr als 20 sein. In Großstädten kommt zusätzlich noch der Hitzeinsel-Effekt hinzu, hieß es: Dort werde es noch deutlich mehr Hitzetage geben.

Dürre wegen wenigen Niederschlägen

Nach HLNUG-Angaben entwickelt sich in Hessen nach zwei Monaten mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen eine Dürre, die Trockenheit nimmt zu. Die Wasserstände und Durchflüsse der Bäche und Flüsse in Hessen gehen den Angaben zufolge seit Mai insgesamt zurück.

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