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DLRG Rhein-Main mit dem Stand-up-Paddleboard unterwegs

Baden im Rhein - Lebensretter auf dem Stand-up-Paddleboard

Mark Helfmann (Social-Media-Beauftragter der DLRG-Kreisgruppe Rhein-Main) auf dem Stand-up-Paddleboard
© FFH/Droge

Mark Helfmann (Social-Media-Beauftragter der DLRG-Kreisgruppe Rhein-Main) auf dem Stand-up-Paddleboard

Bei den aktuell anhaltend heißen Temperaturen wünscht man sich eine kleine Abkühlung. Schwimmbäder und Badeseen sind oft überfüllt und das führt dazu, dass viele Menschen im Rhein eine Abkühlung suchen. Doch oft werden Gefahren unterschätzt und Menschen geraten in lebensgefährliche Situationen.

Zahl der Einsätze verdoppelt

Das Baden im Rhein kann lebensgefährlich sein, da oft die Strömung und die Unterströmung unterschätzt werden, warnen die Lebensretter der DLRG. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Einsätze schon um fast das Doppelte gestiegen, sagte uns Mark Helfmann, Sozial-Media- Beauftragter der DLRG-Kreisgruppe Rhein-Main.

Auf Streife mit dem Stand-up-Paddleboard

In diesem Jahr  kam die DLRG-Kreisgruppe Rhein-Main auf die Idee, mit Stand-up-Paddleboards auf Streife zu fahren, um auf die tückischen Situationen im Rhein und Main hinzuweisen. Am Wochenende sind die ehrenamtlichen Rettungsschimmer der DLRG mit Stand-up-Paddleboards an den Ufern unterwegs und klären die Menschen auf. Im Gepäck haben sie ein wasserdichtes Digitalfunkgerät und ein Erste-Hilfe-Set, um kleine Verletzungen direkt zu versorgen oder Unterstützung anzufordern.

Unfälle möglichst vermeiden

Die DLRG-Lebensretter weisen auf die Strömungen hin und erklären, dass das Schwimmen im Hauptwasser und an den Brücken verboten ist. Ziel ist, Präventionsarbeit zu leisten, um mögliche Unfälle zu vermeiden. Sie wollen Menschen motivieren Schwimmbäder oder an den Badeseen aufzusuchen.

Mit dem Paddle-Board näher ans Ufer

Im Gegensatz zum Motorboot kommen die Lebensretter mit Stand-up-Paddle näher an die Ufer heran und können so direkt Menschen ansprechen. Das Motorboot wirke oft abschreckend. 

Niedriger Wasserstand

Auch der derzeit niedrige Wasserstand im Rhein ist tückisch, viele unterstätzen die Gefahren, so die DLRG:  Durch das niedrige Wasser ist der Rheinstrand riesig und verlockt manche Schwimmer, weit bis zum Wasser hinaus zu laufen.

Wassertiefe von mindestens 2,50 Metern

Mark Helfmann der DLRG erklärt uns: "Dann stehen die Menschen schienbeintief im Wasser und zwei Schritte weiter beginnt die Fahrrinne. Das Wasser hat sofort eine Mindesttiefe von 2,50 Meter. Durch die dort herrschende Hauptströmung kann es schnell zu lebensgefährlichen Situationen kommen."

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