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Bad Schwalbach: Landrat trifft Klinikbetreiber

Bad Schwalbach: SchließungsplanLandrat trifft Klinikbetreiber im Januar

© FFH/Eisenmann

Im Konflikt um die mögliche Schließung der Helios-Klinik in Bad Schwalbach und des JoHo-Krankenhauses in Rüdesheim zeichnen sich erste Gespräche zwischen den betroffenen Parteien ab. Frank Kilian, der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, kämpft für den Erhalt beider Krankenhäuser. Bei einem nun für Januar terminierten Treffen mit Vertretern des hessischen Sozialministeriums, der Krankenhausbetreiber, der Politik und mit Fachleuten des Gesundheitswesens soll alles auf den Tisch kommen. 

Wege zu weit - Versorgung gewährleisten

Die medizinische Versorgung im Landkreis müsse sichergestellt bleiben, fordert Kilian. „Der Erhalt der Krankenhäuser in Bad Schwalbach und Rüdesheim als Akutkrankenhäuser ist für die ärztliche Versorgung der Menschen von elementarer Bedeutung“, bekräftigt er. Bei einer Schließung habe das vor allem schlimme Folgen für ältere Bürger, betont auch Bad Schwalbachs Bürgermeister Hußmann. Die nächsten Krankenhäuser wären dann erst in Wiesbaden und Limburg.

Betreiber lässt alles offen

Auf FFH-Anfrage sagte der Bad Schwalbacher Klinikbetreiber Helios, dass eine endgültige Entscheidung, wie es mit der Klinik weiter geht, offen sei. Die Klinik verliere seit Jahren kontinuierlich Patienten - unter anderem, weil es im Umland viele größere Kliniken gebe. Zudem steige die Zahl von ambulanten Behandlungen, die früher eine stationäre Aufnahme nötig machten. 

Donna Schwarz

Reporter:
Donna Schwarz

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