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Brutale Überfälle: Zehneinhalb Jahre Haft

Mainz: Urteil für Überfälle - 29-jähriger Rumäne muss lange in Haft

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Symbolbild

Ein 29jähriger Rumäne ist vom Gericht in Mainz zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Gemeinsam mit Komplizen hatte er ein äletres Ehepaa in Nieder-Olm in dessen Haus überfallen, bedroht, misshandelt und gefesselt. Die beute: Schmuck, Uhren und Handys. Sie wurde im Pfandhaus versetzt - für 300 Euro.

Zweiter Überfall auf eine Villen-Besitzerin

In Remagen stiegen die vier später in eine Villa ein, wo sie ebenfalls die Besitzerin bedrohten und fesselten. Aus ihrem Safe nahmen sie über 40.000 Euro mit. Die Opfer der Überfälle wurden schwer traumatisiert und leiden bis heute darunter. Zwei Mittäter sind bereits verurteilt worden, der dritte wurde bis heute nicht gefasst. 

Karger Lohn als Erntehelfer als Motiv für die Taten

Der jetzt verurteilte Rumäne sei als Erntehelfer nach Deutschland gekommen, sagte sein Anwalt. Der Lohn sei karg, die ganze Familie in Rumänien habe davon kaum leben können, daher sei man auf andere Ideen gekommen und habe die Überfälle geplant.

Peter Hartmann

Reporter:
Peter Hartmann

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