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Debatte um "Spurwechsel" von Asyl zu Einwanderung

Idee: Von Asyl zu Einwanderung - Bouffier ist gegen "Spurwechsel"

In der Debatte um Bleibeperspektiven für Asylbewerber hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier vor „falschen Signalen“ gewarnt.Den Vorschlag seines Amtskollegen und Parteifreundes Daniel Günther aus Schleswig-Holstein, gut integrierten Asylbewerbern die Chance auf Einwanderung zu geben, lehnt Bouffier ab.

"Spurwechsel": Bouffier warnt davor,  "Illusionen" zu wecken

 „Spurwechsel“ nennt Günther die Idee: Wenn Asylbewerber  länger in Deutschland sind, eine Arbeit oder Ausbildung haben, sollten sie vom Asylverfahren auf ein Einwanderungsverfahren umswitchen dürfen. Das würde "falsche Signale" senden, kontert Bouffier, es wecke Illusionen, dass es "einen zweiten Weg nach Deutschland" gäbe.

SPD und Handwerkspräsident wollen Umstieg von Asyl auf Einwanderung ermöglichen

Anders die SPD – sie will gut integrierten Asylbewerbern die Chance zum Bleiben abseits vom Asylverfahren geben. Auch Handwerkspräsident Wollseifer sagt: Gut integrierte Menschen abzuschieben sei bei dem Fachkräftemangel "Unsinn".

Peter Hartmann

Reporter:
Peter Hartmann

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