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Mainzelbahn erhält Schienenverkehrspreis

Deutscher Schienenverkehrspreis - Erfolgsprojekt Mainzelbahn ausgezeichnet

© Mainzer Stadtwerke

Der "Schienenfrosch" 2018 geht nach Mainz: (v.l.n.r) Oberbürgermeister Michael Ebling, DBV-Vizepräsident Wolfgang Klapdor, Bürgermeister Günter Beck, die MVG-Geschäftsführer Eva Kreienkamp und Jochen Erlhof bei der heutigen Preisverleihung.

Es war das wohl größte, aufwendigste und manchmal auch umstrittenste Infrastrukturprojekt in Mainz. Und doch entwickelte sich die Mainzelbahn der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) in kürzester Zeit zu einem Erfolg im Nahverkehr der Landeshauptstadt. Dafür wurde das Schienensystem am Mittwoch vom Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) mit dem Deutschen Schienenpreis in der Sparte "Nahverkehr" ausgezeichnet. Die entsprechende Urkunde und der Preis, eine vergoldete Schienenbefestigung mit dem Spitznamen "Schienenfrosch", übergab DBV-Vizepräsident Wolfgang Klapdor an Oberbürgermeister Michael Ebling, Bürgermeister Günter Beck, sowie die MVG-Geschäftsführer Eva Kreienkamp und Jochen Erlhof.

Mainzelbahn übertrifft sämtliche Prognosen

Ende 2016 startete die Straßenbahn ihren Betrieb auf der Strecke zwischen dem Mainzer Lerchenberg, Marienborn und dem Hauptbahnhof im Zentrum der Stadt. Die erwarteten Fahrgastzahlen konnten in diesen zwei Jahren deutlich übertroffen werden. Sie kann damit nicht nur eine bedeutende Zahl an Bussen und den zügehörigen Schadstoffen einsparen, "Sie begeistert auch Menschen neu für den öffentlichen Nahverkehr (...). Daher stellt der Preis auch eine Auszeichnung für die MVG und die Mainzer Stadtwerke dar“, so Oberbürgermeister Ebling. 

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