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Anzeige wegen anonymer Hass- und Drohbriefe

Asylanten mit dem Tode bedroht - Anzeige wegen Hass- und Drohbrief

Rechtsradikale Drohbriefe sind an zwei Kultur-Institutionen in Wiesbaden und Mainz geschickt worden. Darin wird unter anderem mit der Ermordung von  Asylbewerbern gedroht. Menschen, die sich für Flüchtlinge einsetzen, werden mit Hass und Hetze überzogen. Das Wiesbadener „Bündnis gegen Rechts“, in dem sich Parteien, Verbände und Gruppen zusammengeschlossen haben, ist heute damit an die Öffentlichkeit gegangen.

"Bündnis gegen Rechts" will sich nicht einschüchtern lassen

Man werde sich davon nicht einschüchtern lassen, hieß es auf einer Pressekonferenz. Alle Wiesbadener, die für eine offene, solidarische und von Mitmenschlichkeit geprägte Gesellschaft seien, müssten ihre Stimme erheben und solchem Hass offen entgegentreten, fordern Sprecher des Bündnisses.  

Anzeige gegen Unbekannt erstattet - keine Hinweise auf Verfasser des Drohbriefes

Mittlerweile hat das „Bündnis gegen Rechts“ Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ob der hasstriefende Drohbrief in Zusammenhang steht mit den rechtsradikalen Drohungen gegen eine Frankfurter Flüchtlingsanwältin, ist unklar.

Peter Hartmann

Reporter:
Peter Hartmann

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