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23 E-Busse für Mainz - in Wiesbaden zu viel CO2

Saubere Luft - besseres Klima - E-Busse in Mainz - CO2-Problem Wiesbaden

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Im Sommer gehen 23 neue E-Busse in Mainz an den Start...

Im Rathaus in Mainz atmet man auf, der Plan für eine bessere Luft im Stadtgebiet ist gültig. Die Deutsche Umwelthilfe forderte Nachbesserungen beim "Luftreinhalteplan",  andernfalls müssten die angedrohten Dieselfahrverbote durchgesetzt werden. Das Gericht schmetterte eine entsprechende Klage der Umwelthilfe ab.

Im Sommer gehen 23 E-Busse an den Start

Bestandteil des Plans ist unter anderem die Elektrifizierung des ÖPNV´s. Die Stadt wird im Sommer die ersten vier Elektrobusse in Betrieb nehmen. Für 23 weitere E-Busse werden heute Förderanträge nach Berlin geschickt. Ohne die finanzielle Hilfe des Bundes geht es nicht, 20 Millionen Euro wird das kosten, das wird die Stadt alleine nicht stemmen können, so die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder. Im Spätsommer sollen dann zusätzlich vier Wasserstoffbusse den Linienverkehr bedienen, kündigte Eder heute an.  

Wiesbaden kämpft gegen zu viel CO2

Die Stadt Wiesbaden hat ein ganz anderes Problem: die selbstgesteckten Klimaziele beim CO2-Ausstoß sind nicht erreicht worden. Eigentlich sollte in den städtischen Gebäuden weniger Energie verbraucht werden, stattdessen ist der Verbauch seit 1990 um sieben Prozent angestiegen. Auch der Anteil der regenerativen Energien läge bei lediglich 7 Prozent, so das Umweltamt. Der Wiesbadener Kurier hatte zunächst darüber berichet. 

Konrad Neuhaus

Reporter:
Konrad Neuhaus

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