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Mainzer Verkehrsteilnehmer bewaffnen sich

Mit Messer und Gaspistole - Stress und Aggression auf der Straße

© DPA

Weil ein 50-jähriger Radfahrer in die Fußgängerzone am Leichhof in der Mainer Altstadt hineingefahren ist, bedrohte ihn ein Fußgänger mit  einem Messer.  Der 69-jährige Mainzer hielt dem Radfahrer vor, dass er an dieser Stelle nicht fahren dürfe und drohte im darüber hinaus, die Reifen seines Fahrrades zu zerstechen. Dabei machte er Stichbewegungen.

Polizei sofort zur Stelle

Die alarmierten Polizisten forderten den Fußgänger auf, sein Messer auszuhändigen. Der Mann weigerte sich und widersetzte sich dann auch einer Festnahme. Die Polizisten zwangen ihn auf den Boden. Erst dann konnte er durchsucht werden und das Messer sichergestellt werden. 

82-jähriger droht mit Gaspistole

Zeugen meldeten der Polizei einen älteren Verkehrsteilnehmer, der an der Kreuzung Koblenzer Straße / Mainzer Straße eine Autofahrerin bedroht haben soll. Der  Mann sei bei einer Grünphase mit seinem PKW nicht losgefahren. Auf das nachfolgende Hupkonzert habe er zunächst mit einem Achselzucken reagiert. Anschließend habe er eine 40-Jährige durch das Vorhalten einer echt erscheinenden Schusswaffe bedroht.

Auf einem Parkplatz festgenommen

Polizisten finden bei einer intensiven Fahndung den Mann in seinem Auto auf einem Parkplatz in der Dijonstraße. Es handelt sich um einen 82-Jährigen. In seiner Jackeninnentasche fanden die Beamten eine Gaspistole und können diese sicherstellen. Der Mann wurde  zur Dienststelle gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt.

Neben der Einleitung von Strafverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz, ergeht auch eine Mitteilung an die Führerscheinstelle, da der Senior charakterlich ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges erscheint.

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