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E-Bikes für Wiesbadener Förster

E-Bike statt dicker Jeep - Wiesbadener Förster fahren sauber

Abteilungsleiterin Sabine Rippelbeck (links) ist mit dem Mountainbike unterwegs, Revierförster Brunsch wollte sein Bike "so StVo-konform wie möglich".

Vier E-Bikes für die vier Wiesbadener Forstämter sollen den Job des Försters, der ja der Natur so nah ist, wie kein anderer, umweltfreundlicher machen. Die Räder kosten rund 2.500 Euro pro Stück und werden vom Wiesbadener Umwelt- und Verkehrsdezernat gesponsert.

Gut für Fitness und Natur

"Man ist einfach näher an der Natur", meint Sabine Rippelbeck, Abteilungsleiterin Forsten und Landwirtschaft. Außerdem freue sie sich über ein bisschen Bewegung. Da sie als Försterin die Schäden des Klimawandels direkt mitbekommt, ist sie besonders motiviert, selbst Teil der klimafreundlicheren Mobilität zu sein. Das freue auch andere Waldbesucher, die sonst empört reagieren, wenn die Geländewagen der Förster durch den Wald brausen.

Optimal als Ergänzung zum Auto

Im Alltag müssen die Förster nur selten schweres Gerät transportieren - da stehen beispielsweise Kontrollgänge oder das Markieren von Bäumen an. Tim Brunsch, Förster vom Forstamt Frauenstein, ist bereits seit einem Jahr mit dem E-Bike unterwegs und hat in dieser Zeit etwa 1000 km zurückgelegt. Nur für längere Strecken, oder wenn Gäste mitgenommen werden müssen, kommt doch noch das Auto zum Einsatz. Und das muss dann auch ein Allrad-Jeep sein - andere Autos eignen sich nicht für die Fahrten im Wald.

Brunschs Herzenswunsch: Ein Lastenrad. Dann könnte er noch mehr mit dem Rad transportieren - zum Beispiel seinen 13 Jahre alten, treuen Diensthund. Der kann mit dem E-Bike nämlich nicht mehr mithalten.

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