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Rheingau: Bessere Vernetzung von Klinik und Ärzten

Entlassmanagement im Rheingau - Bessere Vernetzung von Klinik und Arzt

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Symbolbild

Endlich raus aus dem Krankenhaus und der Hausarzt hat schon alles zur Weiterbehandlung parat - ohne unnötiges Warten. Der Rheingau machts in einem hessenweit ersten Modellprojekt vor - dem sogenannten "sektorenübergreifenden Entlassmanagement".  Nach einem stationären Aufenthalt im St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim bekommen hier Haus- oder Facharzt einen Tag vor Entlassung des Patienten vom Krankenhaus alle wichtigen Infos zu dessen Nachsorge.

Testphase bereits erfolgreich

Seit 1. April wird das Modellprojekt getestet und das Feedback aller Beteiligten sei positiv. „Mit dem Projekt zum Aufbau eines sektorenübergreifenden Entlassmanagements ist es allen Beteiligten gelungen, eine wesentliche Informationslücke an der Schnittstelle ambulant-stationärer Behandlung zu schließen und die Kommunikation zwischen Krankenhaus und niedergelassener Praxis zu stärken. Wir sind stolz darauf, mit diesem in Hessen einmaligen ambulant-stationären Pilotprojekt zur Verbesserung der Behandlungskontinuität unserer Patientinnen und Patienten im Rheingau beitragen zu können“, erklärte Jens Gabriel, Klinikleiter St. Josefs-Hospital Rheingau.

Hessen hat knapp 240.000 Euro investiert

Knapp 240.000 Euro hat das Land Hessen für das Modellprojekt beigesteuert. Bewährt es sich dauerhaft, könnte es auch in anderen hessischen Regionen eingeführt werden. Sozialminister Kai Klose informierte sich am Dienstag in Rüdesheim über die ersten Erfolge des Modellprojekts:

Kai Klose ist stolz über die erfolgreiche Testphase

Enger Informationsaustausch zwischen Ärzten und Klinik

Das Krankenhaus hat sich im Rahmen des Projekts mit den im Gesundheitsnetz Rheingau niedergelassenen 80 Ärztinnen und Ärzten auf einen rascheren zielgerichteten Informationsaustausch verständigt. So werden medizinische Daten nun direkt vom stationären in den ambulanten Bereich übermittelt, um die frühzeitige Nachsorge der Patientinnen und Patienten sicherzustellen. 

Donna Schwarz

Reporter:
Donna Schwarz

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