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0:5 gegen RB Leipzig: Heftige Klatsche für Mainz

0:5 gegen RB Leipzig - Heftige Klatsche für den FSV Mainz 05

RB Leipzig ist wieder erster Verfolger des Spitzenduos aus München und Dortmund. Mit einem 5:0 (3:0) bereitete der Herbstmeister dem FSV Mainz 05 am Sonntag ein weiteres Debakel und beendete eine Serie von drei Partien ohne Sieg. Die Rheinhessen waren schon im Hinspiel mit 0:8 unter die Räder gekommen. Durch einen Dreierpack von Nationalstürmer Timo Werner (11./48./75. Minute) sowie Tore von Yussuf Poulsen (23.) und Marcel Sabitzer (36.) kletterten die Leipziger hinter dem FC Bayern und dem BVB in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf Rang drei und haben wieder klar Kurs auf die Champions League genommen.

Erster Torschuss nach fast einer Stunde

Die Rheinhessen, zuvor in drei Spielen ohne Niederlage, dürften es mit so einer dürftigen Leistung im Kampf gegen den Abstieg sehr schwer haben. Robin Quaison gab in der 54. Minute den ersten Schuss auf das Leipziger Tor ab. An der desaströsen Quote konnte auch der in der zweiten Hälfte eingewechselte Torjäger Jean-Philippe Mateta nichts ändern.

Achim Beierlorzer (Trainer FSV Mainz 05): "Man ist natürlich enttäuscht. Wir hatten uns etwas vorgenommen. Wir wollen keine Spiele herschenken und 0:5 verlieren. Es gab einige Spieler, die keinen guten Tag hatten. Heute war es, wie wir es nicht haben wollten: Leipzig hat einen guten Tag gehabt, wir nicht. Wir hätten einen Sahnetag haben müssen, aber wir haben nie richtig zu einem Spiel gefunden, mit dem wir Leipzig hätten gefährden können. Heute waren wir nicht in der Lage, das Spiel so zu bestimmen und zu gestalten, so dass wir auf Augenhöhe hätten spielen können."

Rouven Schröder (Sportvorstand Mainz) zur Niederlage: "Wenn man ehrgeizig ist, punkten und Spiele gewinnen will, tun solche Spiele weh. Da müssen wir nicht drum herum reden, dass Leipzig eine herausragende Mannschaft hat. Man kann es sich jetzt sehr einfach machen und sagen, es ist klar, dass Leipzig der Favorit war. Sie haben vollkommen verdient in dieser Höhe gewonnen. Und trotzdem haben wir die Tore zu einfach bekommen. So ist es dann auch schwierig, gegen Mannschaften auf Augenhöhe zu bestehen. Bei eigenem Ballbesitz, gerade in der zweiten Halbzeit, waren wir viel zu fahrig und wir können froh sein, dass wir nur fünf Stück bekommen haben."

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