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Hallenbäder planen Öffnung für Vereine und Kurse

Start am 8. Juni - Hallenbäder öffnen für Vereine und Kurse

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Schwimmer und Taucher aus Vereinen dürfen als erste wieder zurück in die Wiesbadener Hallenbäder. Auch Kurse dürfen unter Auflagen stattfinden.

Ab 8. Juni heißt es: Zurück ins Schwimmbecken - wenigstens für Vereinsschwimmer und Kursbesucher. Dafür hat die Landeshauptstadt Wiesbaden heute grünes Licht gegeben. Als erste Bäder sollen das Freizeitbad Mainzer Straße, das Hallenbad Kostheim und die Schwimmhalle im Kleinfeldchen öffnen dürfen. Die Wiesbadener Freibäder bleiben allerdings erst einmal dicht.

Einfache Badegäste müssen sich gedulden

Welche Kurse zur Wiedereröffnung starten können, wird der städtische Eigenbetrieb Mattiaqua in der kommenden Woche mitteilen. Bei externen Kursanbietern liegt es in deren Ermessen, wann der Kursbetrieb wieder aufgenommen wird. Für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln. Unter anderem bleiben die Sammelumkleiden geschlossen

Oberbürgermeister Mende: Mattiaqua hat durchdachtes Konzept

Oberbürgermeister und Sportdezernent Gert-Uwe Mende zeigt sich zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass die Schwimm- und Tauchsportvereine sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Kursangeboten die nötige Disziplin an den Tag legen. Viele können es vermutlich kaum erwarten, endlich wieder mit dem Training zu beginnen. Mattiaqua hat zudem ein wohl durchdachtes Konzept erarbeitet und dieses mit den Vereinen abgestimmt“.

Bäder-Chef Baum: "Genügend Platz, um die Abstandsregeln einzuhalten" 

Thomas Baum, Betriebsleiter von mattiaqua betont die gute Zusammenarbeit mit den Nutzergruppen, appelliert jedoch an die Eigenverantwortung und Vorsicht der Sportlerinnen und Sportler: „Unsere Sportbäder bieten definitiv genügend Platz, um die Abstandsregeln in und außerhalb der Becken einzuhalten. Rein sportlich wünsche ich den Clubs einen gelungenen Trainingsauftakt in ihrer gewohnten Umgebung“.

 

Robin Eisenmann

Reporter
Robin Eisenmann

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